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Mutter in den Kopf geschossen

DORTMUND Aus dem Hinterhalt haben zwei Männer am Dienstag einer Mutter (44) mit einem Luftgewehr in den Kopf geschossen. Anschließend feuerten die Täter auf eine Radfahrerin (55).

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Polizist Wolfgang Wieland zeigt die Tatwaffe.

Das Diabolo-Geschoss.

Glücklicherweise erlitten die Opfer durch die Metall-Projektile nur leichte Verletzungen. Die Polizei nahm zwei Dortmunder (18/25) fest. Was trieb sie zu diesem feigen Anschlag? Darauf wusste Kim-Ben-Freigang, Pressesprecher der Polizei, am Mittwoch keine Antwort: „Zu ihren Motiven machten die Beschuldigten keine Angaben.“ Die Schüsse fielen am Dienstagmorgen in der Klönnestraße. Gegen 7.35 Uhr lüftete die 44-Jährige das Kinderzimmer, stand mit dem Rücken zum Fenster. „Plötzlich spürte sie einen stark stechenden Schmerz am Hinterkopf“, so Freigang. Die Frau suchte hinter einem Raumteiler Deckung, später fand sie ein Diabolo-Geschoss auf dem Kinderbett.Das zweite Opfer traf es auf dem Radweg: Die 55-Jährige passierte die Haltestelle Hallesche Straße, als sie ein „zischendes“ Geräusch hörte, dann prallte das Projektil unter ihre linke Schulter, verursachte eine heftige Prellung. Am Tatort trafen die Polizisten eine Zeugin, die beim Fegen einen Knall aus einem geöffneten Fenster gehört hatte. In dieser Wohnung saßen die beiden Verdächtigen, Ermittler fanden bei der Durchsuchung zwei Luftgewehre, eine Luftpistole und ein Zielfernrohr. Auf der Wache legte der 18-Jährige ein Teilgeständnis ab. Ebenso wie sein Komplize ist er der Polizei schon wegen anderer Delikte bekannt. Dennoch kamen beide zunächst wieder auf freien Fuß – wegen gefährlicher Körperverletzung müssen sie demnächst vor Gericht.

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