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Am Hannibal-Komplex

Nach Feuer in Tiefgarage ist Haus unbewohnbar

DORTMUND Nach dem Großbrand in der Tiefgarage des Hannibal-Komplexes an der Bornstraße ist ein ganzes Haus unbewohnbar. 14 Wohnungen an der Lauenburger Straße - im Schatten des Hannibal - sind gesperrt, die Mieter wohnen jetzt bei Freunden oder im Hotel. Die Polizei sucht noch immer nach der Ursache für den Brand.

Nach Feuer in Tiefgarage ist Haus unbewohnbar

Das Haus an der Lauenburger Straße im Schatten des Hannibal ist nach dem Tiefgaragenbrand gesperrt.

Leichter Brandgeruch liegt noch in der Luft, Flatterbänder von Polizei und Feuerwehr hängen an verschiedenen Stellen, der Großbrand in der Tiefgarage am Hannibal an der Bornstraße am Freitag ist auch zwei Tage später noch gegenwärtig. Besonders betroffen sind die Bewohner eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses an der Lauenburger Straße. Ihr Gebäude, das im Schatten des großen Hannibals liegt, ist nach dem Brand komplett gesperrt. Für wie lange, ist im Moment unklar.

14 Wohnungen befinden sich in dem Haus Lauenburgstraße 2. Es sieht aus wie eine kleine Kopie des großen Hannibal, zwischen den beiden Gebäuden liegt eine kleine Freifläche mit Spielplatz. Unter exakt dieser Fläche liegt die Tiefgarage, in der am Freitag das Feuer ausgebrochen war. Aus verschiedenen Lüftungsschächten quoll schwarzer Rauch und zog in Richtung des Hauses an der Lauenburger Straße, so wurde es unbewohnbar. Laut Feuerwehr muss jetzt geklärt werden, ob es reicht, die Wohnungen zu reinigen. Oder ob saniert werden muss, weil die Tapeten und die Möbel zu viele Giftstoffe aufgenommen haben.

Hotelkosten übernimmt LEG

14 Personen aus dem Haus sind in einem Hotel untergebracht worden, weitere Menschen, wie viele genau, ist unklar, zogen es vor, bei Verwandten oder Freunden unterzuschlüpfen. Als am Freitag das Feuer bis in die Abendstunden hinein bekämpft wurde, war ein Bus der DSW 21 vorgefahren, um kurzfristig Obdach zu gewähren. Auch die benachbarte Diesterweg-Grundschule wurde geöffnet. Rund 40 Menschen nutzten dieses Angebot am Abend, von dort aus ging es dann für einige in ein Hotel. Die Kosten dafür übernimmt die Wohnungsgenossenschaft LEG, der der Komplex gehört.

Am Samstagmorgen dann wurde das Mieterbüro der LEG in dem Komplex geöffnet, um Fragen zu beantworten. Klärungsbedarf besteht auch am Sonntag noch: Menschen, die für 43 Euro im Monat eine Garage angemietet haben, stehen vor den Eingängen und fragen sich, was aus ihren Sachen oder Autos wurde. In die Tiefgarage können sie nicht, die teils schwarz verrußten Eingänge sind gesperrt, die „Brandstelle“, so steht es auf einem Schild, „ist vorläufig beschlagnahmt“. Für Fragen von Betroffenen ist das LEG-Büro an der Bornstraße 77 am Montag ab 9 Uhr geöffnet, Tel. (0231) 41 90 21 77.

Mehrere Brandherde in der Tiefgarage

Die Frage, was zu dem Brand in der Tiefgarage führte, ist offiziell noch nicht beantwortet, die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Doch bereits am Freitag hatte es vonseiten der Feuerwehr geheißen, dass es mehrere Brandherde in der Tiefgarage gab. Bei dem Feuer wurden sechs Menschen ambulant mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung behandelt. Zudem verletzte sich ein Feuerwehrmann, als er stürzte.

Dortmund Aus noch ungeklärter Ursache hatte es am Freitagnachmittag in der Tiefgarage des Hannibal-Komplexes an der Bornstraße in der Nordstadt gebrannt. In den Abendstunden wurde das Feuer gelöscht; einige Wohnungen sind vorübergehend nicht bewohnbar. Die Polizei ermittelt zur Brandursache - Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen.mehr...

DORTMUND Nach dem Großeinsatz am Hannibal in der Nordstadt am Freitag hatte die Feuerwehr keine Zeit zum Entspannen: in der Nacht zu Samstag klingelte im Minutentakt das Telefon. Die Feuerwachen waren zwischenzeitlich wie verwaist.mehr...

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