Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Kneipe in der Bornstraße

Nach Massenschlägerei: Angreifer bedroht Polizistin mit Pistole

Dortmund Nach einer Schlägerei vor einer Nordstadt-Kneipe in der Neujahrs-Nacht hat ein Randalierer eine Polizistin mit einer Schusswaffe bedroht. Die Polizei setzte ebenfalls Waffen ein.

Nach Massenschlägerei: Angreifer bedroht Polizistin mit Pistole

Schreckschusspistolen sind keine harmlosen Waffen und sehen täuschend echt aus: Ihre Optik ist mit dem Aussehen einer gefährlicheren Schusswaffe vergleichbar. Foto: Foto: Peter Bandermann (Archiv)

Mit Glasflaschen schlugen in der Neujahrs-Nacht vor einer Kneipe auf der Bornstraße in der Nordstadt 15 Personen aufeinander ein. Ein Passant informierte gegen 0.55 Uhr ein Streifenteam über die Massenschlägerei. Den beiden Polizisten gelang es zunächst, die 15 Kontrahenten zu trennen. Dann kippte die Lage.

Drei Dortmunder – 18, 21 und 23 Jahre alt – agierten weiter aggressiv, obwohl das Streifenteam bereits Unterstützung erhalten hatte. Die Männer griffen weiter ihre Gegner an. Dann seien die Polizisten zum „Feindbild“ erklärt worden. Das berichtete die Polizei am Montag (1.1.). Der 21-Jährige unter den drei Angreifern habe eine Polizistin mit einer Pistole bedroht – mit einer Schreckschusspistole, wie sich später herausstellte. Schreckschusspistolen können ebenfalls gefährliche Verletzungen verursachen.

Als Schreckschusspistole nicht erkennbar

Die Polizisten klärten die Lage mit Pfefferspray und Schlagstöcken. Für den 21-Jährige hätte die Bedrohung mit der Pistole nach hinten losgehen können: Polizisten sind ermächtigt, die Dienstwaffe einzusetzen, wenn sie mit Messern, Pistolen oder anderen Waffen bedroht werden. Sie trainieren solche Einsätze und müssen im Ernstfall blitzschnell entscheiden können, ob sie zur Waffe greifen, ihr eigenes Leben schützen und ein anderes gefährden. Schreckschusspistolen sind in einer hektischen Situation bei Dunkelheit nicht von einer gefährlicheren Schusswaffe zu unterscheiden

Im Fall Bornstraße konnten die Polizisten den 21-Jährigen besonnen vor den Folgen seines eigenen Verhaltens schützen und mit weniger gefährlichen Waffen (Schlagstock, Pfefferspray) überwältigen. Der Einsatz der Dienstwaffe muss rechtmäßig sein. Hätten die Polizisten einen Schuss abgegeben und den 21-Jährigen verletzt oder getötet, hätte die Justiz diesen Schusswaffeneinsatz Sekunde für Sekunde analysiert, um die Rechtmäßigkeit der Schussabgabe ermitteln zu können.

Dortmund Mit Containerbränden und hier und da einer Kloppe war der Jahreswechsel 2017 / 2018 in Dortmund eine ganz normale Silvesternacht. Eine Böller-Verbotszone in der Innenstadt setzt sich offenbar als Party-Treffpunkt durch. In Bahnhofs-Nähe gab es eine sexuelle Belästigung.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

In der Westfalenhalle

So war die 40. Herrensitzung des Närrischen Rats

DORTMUND Zu feiern gibt es ja eigentlich immer etwas, wenn die Herrensitzung des Närrischen Rates tagt. In diesem Jahr galt das aber ganz besonders. Denn die Herrensitzung fand zum 40. Geburtstag der Vereinigung der ehemaligen Karnevalsprinzen zum 40. Mal statt. Mit dabei waren einige bekannte Gäste.mehr...

Vertrag nicht verlängert

Ex-Amazon-Beschäftigter: „Wurde wie ein räudiger Hund vom Hof gejagt“

DORTMUND Im neuen Amazon-Logistikzentrum auf der alten Westfalenhütte sind 200 Verträge nicht verlängert worden. Frühere Mitarbeiter sind mit den Umständen der Trennung äußerst unzufrieden. „Ich wurde wie ein räudiger Hund vom Hof gejagt“, sagt einer von ihnen. Das Unternehmen widerspricht.mehr...

„Couch-Comedy“

Dortmunderin macht Comedy-Show in Möbelhaus

DORTMUND Zwischen Betten, Sofas, Stühlen und Esstischen buhlen am 6. Februar sechs Comedians um die Gunst der Zuhörer. Im Möbelhaus Bretz an der Hohen Straße feiert eine neue Comedy-Reihe Premiere. Und Live-Musik gibt‘s auch.mehr...

Facebook-Aktion

Initiative will Dortmunds Altes Rathaus wieder aufbauen

DORTMUND Die Idee geistert schon seit Jahren durch diverse Architektur-Foren im Internet: Warum wird nach dem Vorbild anderer Städte nicht auch das historische Dortmunder Rathaus wieder aufgebaut? Jetzt gibt es bei Facebook ganz offiziell eine Initiative für den Wiederaufbau. Es gibt auch schon eine Idee.mehr...

Restaurant geschlossen

Ist schon Schluss für Ex-Sternekoch David Kikillus im "Rossini"?

Dortmund Das Restaurant „Rossini“ an der Chemnitzer Straße hat überraschend geschlossen - „aufgrund eines technischen Defekts für unbestimmte Zeit“, schreibt Inhaber David Jaha auf der Facebook-Seite des „Rossini“. Auch um die Zukunft des erst seit kurzem dort arbeitenden Ex-Sternekoch David Kikillus gibt es Spekulationen. mehr...

Angestellte mit Hammer bedroht

Zwei bewaffnete Überfälle in der Dortmunder Nordstadt

Dortmund In der Dortmunder Nordstadt ist es in der Nacht zu Freitag innerhalb weniger Stunden zu zwei bewaffneten Raubüberfällen gekommen. Beim einen wurde eine Tankstelle ausgeraubt, beim anderen die Angestellte eines Internetcafés mit einem Hammer bedroht. Die reagierte mutig.mehr...