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Nach Schulschluss zur Klimaforschung in die Arktis

Nach Schulschluss zur Klimaforschung in die Arktis

Bei dem Gedanken, im nächsten Jahr 14 Tage lang in der Arktis forschen zu dürfen, läuft Sandra schon jetzt eine Gänsehaut über den Körper.

Für die 18-Jährige und 13 weitere Schüler der Biologie-Arbeitsgemeinschaft am Netter Heinrich-Heine-Gymnasium ist die Teilnahme an einer internationalen Forschungsexpedition des renommierten Alfred-Wegener-Instituts (AWI) für Polar- und Meeresforschung (Bremerhaven) mehr als nur "Unterricht am anderen Lernort". "Die Fahrt wird mich für mein Leben prägen", sagt Sandra.

Im Polarmeer vor der norwegischen Insel Spitzbergen werden die Netter Gymnasiasten nach Auskunft ihres Fachlehrers Dr. Torsten Nitsch (Foto) gemeinsam mit AWI-Wissenschaftlern mit Messsonden die Temperatur und den Salzgehalt des Wassers in verschiedenen Tiefen messen. Dadurch erhoffen sich die Experten Aufschlüsse darüber, welchen Einfluss Klimaerwärmung auf den Eisschild der Arktis und damit auf den Nordatlantikstrom haben. "Der Nordatlantikstrom bestimmt unser europäisches Klima", sagt Nitsch.

Die Schüler hatten durch ein anderes Projekt - nämlich die Beobachtung von Wechselbeziehungen in Ökosystemen - die Aufmerksamkeit des AWI auf sich gezogen. Die Klimaforscher boten die Teilnahme an der Arktis-Expedition an. Dank der Rütgers Stiftung aus Castrop-Rauxel steht die Finanzierung der Teilnahme der Gymnasiasten auf tragfähigem Eis. 10 000 Euro für die Forschung von der Stiftung, ein Beitrag des Fördervereins des Gymnasiums und der private Anteil eines jeden Teilnehmers sorgen für Deckung der Kosten.

Im Sommer geht?s los. Wahrscheinlich in den Schulferien. Aber das nehmen die Schüler gern in Kauf. Auch wenn sie auf dem so genannten Rahsegelschiff auch schon mal das Deck schrubben müssen. Bre

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