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Nach der Flut bleibt die Wut

SCHÖNAU Die Siedler in Schönau wollen nach der Flutwelle auf dem Rüpingsbach beim Schadensausgleich wie die Hochwasseropfer in Dorstfeld und Marten behandelt werden.

Nach der Flut bleibt die Wut

Rückstände im Rüpingsbach: Der Grund für eine geringere Fließgeschwindigkeit bei Hochwasser?

Der Vorsitzende der Siedlergemeinschaft in Schönau, Info Glörfeld, kritisierte am Donnerstagabend das Krisenkonzept der Emschergenossenschaft (EG): „Die Emschergenossenschaft hat uns einfach vergessen – und auf Briefe antwortet man dort nicht.“ Fest steht: Die Dimension der Wassermassen, die Teile Dorstfelds und Martens geflutet hatte, hatte auch Schönau erfasst. Uwe Paluszak vom Tiefbauamt der Stadt rechnete den 70 Siedlern im Storckshof vor, dass am Nachmittag des 26. Juli 102 Liter Regenwasser pro Quadratmeter auf das Dorf niedergeprasselt sind – in nur zwei Stunden. Hinzu kamen Sturm und Hagel. Ein Schönauer beziffert seinen Schaden auf rund 35 000 Euro.

Nach dieser Flut reagierten die Schönauer mit Wut: Das Kanalnetz der Stadt sei selbst in Neubaugebieten dem Klimawandel nicht gewachsen, kritisierte ein Anwohner – eine auf diese Wassermassen ausgelegte Kanalisation sei nicht bezahlbar, hielt Uwe Paluszak entgegen. Michael Pähler, der für sein Elternhaus „Am Kucksberg“ erschienen war, konterte: „Wir zahlen hohe Gebühren. Da hat die Emschergenossenschaft die Pflicht, ihre Anlagen so zu warten, dass vom Rüpingsbach keine Gefahren ausgehen.“ Pähler erneuerte die Kritik, dass die EG das Rüpingsbachbett nicht ordentlich warte. CDU-Bezirksvertreter Hans Semmler schimpfte über Oberbürgermeister Langemeyer: Der 500 000-Euro-Hochwasserfonds der Stadt sei viel zu knapp bemessen. Er und auch SPD-Ratsvertreter Olaf Radtke setzen sich dafür ein, dass die Landesregierung zusätzlich Geld locker macht.

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