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Nah dran am Beruf

"Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein"

Mit dem Zitat von Eduard Mörike kündigte die Marie-Reinders-Realschule Schülern und Eltern ihre Zertifizierung an: 2006 erhielt sie das "Qualitätssiegel Schule-Beruf".

Gestern konnten sich Vertreter von Schulen aus dem Gebiet Dortmund, Unna und Hamm über die Vorteile des Qualitätssiegels informieren. Der Einladung der Stiftung Weiterbildung und des Regionalen Bildungsbüros Dortmund waren Vertreter von 24 Schulen gefolgt. Die Auszeichnung erhalten Schulen der Region, die ihren Schülern den Übergang ins Berufsleben erleichtern. Innovative Ansätze sollen bei der Berufsorientierung unterstützen und Praxiserfahrungen ermöglichen.

"Der Übergang von Schule in den Beruf wird immer schwieriger: Jugendliche bekommen keine Stelle oder brechen ihre Ausbildung ab. Dem wollen wir vorbeugen." Andrea Molkentin vom Bildungsbüro Dortmund koordiniert das Projekt in der Region. Ziel der Auszeichnung ist vor allem, die Angebote transparenter zu gestalten und effektiver zu koordinieren. "Diesen Schritt haben viele noch nicht getan. Wenn ein Lehrer mit seiner Klasse eine Unterrichtsreihe zum Thema startet, heißt das noch lange nicht, dass sein Kollege im Nachbarraum davon weiß." Viktoria Berntzen betreut das Projekt der Stiftung Weiterbildung.

Schulleiter Achim Bahrenberg von der Robert-Koch-Realschule sieht die Bewerbung fast als Selbstverständlichkeit an. "Das Projekt ist enorm interessant, jede Schule ist gut beraten, daran teil zu nehmen. Berufsorientierung ist verstärkt ein Schwerpunktthema." Aber die Anforderungen sind hoch, "hervorragende Berufsorientierung für ihre Schüler" zu leisten. Andrea Molkentin hofft, dass Dortmunder Schulen durch die Verleihung des Siegels 2008 zu motivieren sind: Denn die ist in Dortmund. cl

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