Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Nashörner können fliegen

Zwei neue Breitmaul-Nashornweibchen sind Grundstock für die Zucht im Zoo. Die Übersiedlung der beiden dreijährigen Tiere aus einem Quarantäne-Gehege im Safaripark in Südafrika nach Dortmund steht jetzt unmittelbar bevor.

Nashörner können fliegen

<p>Nashorn-Bulle Snoopy bekommt bald Gesellschaft: zwei weibliche Jungtiere. Reminghorst</p>

In ein bis zwei Monaten werden die Tiere ankommen, hofft die stellvertretende ZooChefin Ilona Schappert. Die rund zwei Tonnen schweren Tiere haben zwar keine Flügel wie die Wappentiere des Konzerthauses, können aber trotzdem bald fliegen: komfortabel im Flugzeug eines Importeurs - zusammen mit Artgenossen, die in Zoos in Augsburg, Schwerin und dem österreichischen Schmieding ein neues Zuhause finden. Ab Frankfurt oder Luxemburg würden die Dickhäuter dann weiter transportiert. "Nashorn-Weibchen sind schwer zu bekommen. Wir haben lange darauf gewartet", sagt Schappert.

Nashorn-Geburten sind selten, die Hälfte der Neugeborenen sind Bullen, und zum Aufbau einer Herde wünschen sich alle Zoos mehrere Weibchen. Die beiden Neu-Dortmunder stammen aus dem "Mafunyane Game Park" in der Nordwest-Provinz in Südafrika und leben dort in einem abgegrenzten Bereich, der eine Mischung aus Zoo und dem Leben in Freiheit ist.

Bulle Snoopy, der im September 38 Jahre alt wird, darf zunächst seine Männlichkeit an den (noch namenlosen) jungen Damen ausprobieren. Wenn das nicht funktioniert, will der Zoo in ein, zwei Jahren einen jungen Bullen dazu kaufen.

Die Herde sei gut zusammengesetzt, so Schappert. Natala (39) wurde bereits im Münsteraner Zoo mehrfach Mutter. "Sie kann beruhigend auf die jungen Weibchen wirken", sagt die stellvertretende Zoo-Leiterin. Ebenso wie Nilsine (40), deren Altersschwäche dem Zoo seit einiger Zeit große Sorgen macht. JG

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Zoo Dortmund

Schon wieder Nachwuchs bei den Maras

BRÜNNINGHAUSEN Hattrick bei den Maras im Dortmunder Zoo: Bereits zum dritten Mal gibt es bei den Großen Maras Nachwuchs. Das teilte die Stadt am Montag mit. Eine Sache ist bei den Tieren besonders.mehr...

Zoo Dortmund

Flamingos müssen bald in eine Voliere

DORTMUND Seit Jahrzehnten prägen die Flamingos am großen Teich den Eingangsbereich des Zoos Dortmund. Doch dieses vertraute Bild wird es so nicht mehr lange geben: Die Tiere müssen in eine Voliere umziehen. Verantwortlich ist dafür eine Tierschutzbestimmung. Es könnte aber auch Profiteure des erzwungenen Umzugs geben.mehr...

Kleine Hirsche

So niedlich ist der Pudu-Nachwuchs im Dortmunder Zoo

DORTMUND Ein kleiner Pudu, das teilte der Dortmunder Zoo jetzt mit, hat am 3. Mai das Licht der Welt erblickt. Das Jungtier ist momentan etwa so groß wie ein Hase. Sein Geschlecht ist noch nicht bekannt. Wir verraten, wo Sie den tapsigen Pudu finden.mehr...

Am Donnerstag

Feuerwehr Dortmund verzeichnet 40 Sturm-Einsätze

DORTMUND Die Stadt warnte wegen des heraufziehenden Sturms vor Spaziergängen im Westfalen- und Rombergpark, der Zoo schloss früh. Die Feuerwehr Dortmund bilanzierte am Freitagmorgen 40 wetterbedingte Einsätze - es sei eher ruhig gewesen. Am Bahnhof waren wegen eines Oberleitungsschadens stundenlang drei Gleise gesperrt.mehr...

Nachwuchs

Dortmunder Zoo freut sich über Trampeltier "Merle"

DORTMUND Schon wieder flauschiger Nachwuchs im Zoo: Das zweihöckrige Kamel "Merle" kam bereits am Sonntag zur Welt, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte - der kleine Trampel ist auch schon draußen unterwegs. Ein Umstand war bei der Geburt durchaus besonders.mehr...

Übersicht

Hier investiert die Stadt 31 Millionen in den Zoo

BRÜNNINGHAUSEN Mit einem Investitionsprogramm von 31 Millionen Euro will die Stadt den Dortmunder Zoo fit für die Zukunft machen. Ein Investitionsstau, gesetzliche Vorgaben in der Tierhaltung und geänderte Ansprüche der Besucher zwingen die Stadt zum Handeln. Wir zeigen, was genau geplant ist.mehr...