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Polizisten mit Möbeln beworfen

Nazi-Krawalle an Silvester: 23-Jähriger verurteilt

DORTMUND Nach den Nazi-Krawallen rund um den Dorstfelder Wilhelmplatz an Silvester 2015/16 hat das Amtsgericht einen Angeklagten am Montag zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Der 23-Jährige hatte unter anderem Bierkisten und Möbelstücke auf Polizisten geworfen, um die Beamten am Sturm auf ein Wohnhaus zu hindern.

Kurz nach Mitternacht waren mehrere Polizisten auf dem Wilhelmplatz aus einer größeren Menschenmenge heraus mit Bengalos und Böllern beworfen worden. Dass auch der Angeklagte zu der Gruppe gehörte, ist eher unwahrscheinlich.

Er kam erst ins Spiel, als sich einige Böllerwerfer in ein Wohnhaus an der Thusneldastraße flüchteten. Die Polizei nahm daraufhin sofort die Verfolgung auf und versuchte schließlich, die Haustür zu öffnen. Im Inneren wurden sie jedoch schon erwartet.

Polizistin in den Finger gebissen

„Mein Mandant hat Gegenstände auf die Polizisten geworfen“, erklärte Verteidiger Jens Gunnar Cordes im Namen seines Mandanten. Und ja, er habe einer Beamtin auch in den Finger gebissen, als diese ihn bereits am Boden fixiert hatte.

„Das habe ich gemacht, um mich zu wehren“, sagte der Angeklagte selbst. „Ich wurde geschlagen und auf den Boden gedrückt. Ich hatte das Gefühl, als würde ich keine Luft mehr bekommen.“ Das Gericht verurteilte den 23-Jährigen schließlich wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. In die Strafe ist noch eine frühere Geldstrafe eingeflossen.

DORTMUND/BOCHUM Tränen und immer wieder Worte des Bedauerns: Im Prozess um den schrecklichen Silvesterunfall von Datteln hat sich der angeklagte Gastrom aus Dortmund am Freitag gleich mehrfach unter Tränen bei den Betroffenen entschuldigt.mehr...

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