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30. April und 1. Mai

Neonazis demonstrieren in Westerfilde

WESTERFILDE Nun steht der Schauplatz der Neonazi-Demos am Mittwoch und am 1. Mai fest: Die Rechtsextremisten marschieren am Mittwoch und Donnerstag durch Westerfilde. Der Dortmunder Innenstadt bleibt ein rechter Aufmarsch erspart.

Neonazis demonstrieren in Westerfilde

Neonazis werden am 30. April und 1. Mai in Westerfilde demonstrieren.

Das wurde im Zuge einer Pressemitteilung bekannt, mit der die Polizei am Dienstagnachmittag zu einer Pressekonferenz für den Mittwoch einlud, bei der die Vorbereitungen der Polizei für die Neonazi-Demos vorgestellt werden sollen.  Nach Informationen unserer Redaktion werden sich die beiden Demos voraussichtlich hier abspielen:

auf einer größeren Karte anzeigen "Ab sofort" werde die Polizei "die Einwohner und Geschäftsleute von Westerfilde" über die "leider unvermeidbaren Einschränkungen" informieren, die im Zuge der Demos auf sie zukommen, heißt es in der Pressemitteilung. "Ziel der Polizei ist es, [...] jegliche Eskalation, wo immer es möglich ist, zu unterbinden."

Lange hatte es Rätselraten um den Schauplatz der Demos gegeben. Die laufenden Gerichts-Verfahren über die Rechtmäßigkeit der von der Polizei ausgesprochenen Demo-Verbote verzögerten die Absprachen zwischen Polizei und Veranstalter über die Route. Nach der endgültigen Aufhebung der Verbote des Oberverwaltungsgerichts Münster am Montag einigte man sich auf Westerfilde. Im Gegensatz zum 1. Mai 2013, als die Rechtsextremisten durch die Gartenstadt marschierten, und zu der letzten großen Neonazi-Demo in Dortmund, die durch das Kaiserstraßenviertel führte und im Saarlandstraßenviertel endete, bleibt die Innenstadt von der aktuellen Demo-Route unberührt. Neben der größeren Demo am 1. Mai wird es wie schon im Vorjahr auch eine kleinere Protestkundgebung der Rechten geben. Auch sie wird in Westerfilde stattfinden. Entgegen anfänglicher Überlegungen wird es jedoch keinen Fackelmarsch geben. Angemeldet ist eine sogenannte "Standkundgebung".

Westerfilde gehört zum Stadtbezirk Mengede. Dessen Bezirksbürgermeister Bruno Wisbar stellt klar: „Die Rechten brauchen und wollen wir nicht. Dies ist nicht ihr erster Aufmarsch: In Westerfilde sind immer mehr Demokraten und Polizisten als Neonazis auf der Straße.“ Verärgert reagierte Wisbar über die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen und des Oberverwaltungsgerichts Münster. Beide Gerichte hatten zwei Aufmarsch-Verbote der Polizei gegen „Die Rechte“ aufgehoben. Bruno Wisbar: „Das ist nicht nachvollziehbar“.

Kritisch äußerte sich das Dortmunder Blockade-Bündnis "BlockaDO" über die Polizei. In einem Gespräch am Montag (28.4.) hatten die Nazi-Gegner vergeblich versucht, der Polizei die Route des Nazi-Aufmarschs zu entlocken. Mit diesen Informationen wollte "BlockaDO" mit ausreichend Zeit seinen Protest vorbereiten. Ziel des Bündnisses ist es, den Aufmarsch am 1. Mai durch Blockaden zu verhindern. Die Aktivisten treffen sich am Tag der Arbeit um 9 Uhr in der Katharinenstraße vor dem Hauptbahnhof. Bereits am Donnerstag (30.4.) beginnt um 17 Uhr vor dem Landgericht eine Kundgebung, die zur „Hirsch Q“-Kneipe an der Brückstraße führt.

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