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Gedrosselte Berichterstattung

Neonazis demonstrierten am Samstag in der Nordstadt

DORTMUND Schon wieder demonstrierten Neonazis in Dortmund - diesmal am Samstag in der Nordstadt. Wir berichten darüber so wenig wie möglich. Unser Autor Peter Bandermann erklärt, warum.

Neonazis demonstrierten am Samstag in der Nordstadt

Ein Polizist vor der Nazi-Kundgebung in Dortmund-Westerfillde am 1. Mai.

Nach dem

am 1. Mai im Dortmunder Westen wollte Polizeipräsident Gregor Lange am Freitag eine für den Samstag (9.5.) angemeldete Demonstration von Rechtsextremisten in der Nordstadt verbieten. Doch das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat das Verbot aufgehoben. Es ist Langes dritter gescheiterter Versuch.  Etwa 50 Neonazis wollten in der Nordstadt auf die Straße. Dort wohnen viele Ausländer. Das Blockade-Bündnis „Blockado“ rief zum Protest auf. Die Demonstration fand als Standkundgebung letztlich statt, 45 Rechte sahen sich rund 250 Gegendemonstranten gegenüber. Das ist alles, was Sie, verehrte Leser, bei uns zu dieser Demonstration lesen werden. Ich möchte Ihnen nun gerne erklären, warum wir uns als Redaktion dafür entschieden haben.

Vorweg: Wir wollen das gefährliche Nazi-Problem in Dortmund nicht klein reden oder verschweigen. Wir wollen den Extremisten in diesem Fall aber auch kein unnötig großes Forum geben. Denn vor dem 25. Mai nutzen sie Demonstrationen als Wahlkampf-Instrument. Sie verschaffen sich mit ihrem aggressiven Auftreten die Aufmerksamkeit, die sie mit friedlichen Mitteln nicht erreichen können, und nutzen dafür die Propaganda-Methoden, die im deutschen Nationalsozialismus funktioniert haben. Die auch wegen Gewalttaten verurteilten Rechtsextremisten schüchtern ein, sie bedrohen, sie suchen Sündenböcke, sie stören den sozialen Frieden. Alles unter dem schützenden Deckmantel der Demokratie, der die wahre Gesinnung nicht verschleiern kann. Darüber haben wir mehrfach kritisch berichtet. Wir verweigern uns, Nationalsozialismus als Wahlkampf-Ziel zu verbreiten.

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