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Selbsternannter "Stadtschutz"

Neonazis machen Werbung auf Friedhöfen

DORTMUND Neonazis wollen in Dortmund als "Stadtschutz" auftreten. Sie behaupten, auf Friedhöfen, an Brennpunkten und in "Ghettos" für Sicherheit sorgen zu wollen, kündigen "Säuberungsaktionen" an. Die Polizei will gegen den selbsternannten "Stadtschutz" vorgehen. Sie rät den Bürgern, den Notruf zu wählen, so bald man ihm begegnet.

Neonazis machen Werbung auf Friedhöfen

Die Neonazis behaupten, mit ihrem selbsternannten "Stadtschutz" für Sicherheit sorgen zu wollen. Für die Polizei sind sie illegal.

Die Neonazis reden auch von "Fahndungen", "Personen- und Objektschutz", die sie planen. Ein Mitglied der Bezirksvertretung Huckarde – Michael Brück – zeichnet verantwortlich für ein Flugblatt, das über den Nazi-"Stadtschutz" informiert. Im Internet handelt dieser für die Sicherheit eintretende Michael Brück mit Steinschleudern, Acht-Millimeter-Stahlkugeln, Sturmhauben und Pfefferspray. Der "Stadtschutz" will in gelben T-Shirts mit einheitlichem Aufdruck auftreten. Im Internet veröffentlichte "Die Rechte" ein Foto von sechs Männern, die – mit den gelben T-Shirts bekleidet – als Sicherheitsdienst auf dem Bezirksfriedhof Lütgendortmund patrouillieren und an einem Ort der Trauer mit einem Logo für eine Nazi-Partei werben. Dort waren zuvor  

überfallen  worden.

Die Polizei erkennt einen Verstoß gegen das Uniformverbot und ermittelt. Für Bürger wichtig:

  • Der "Stadtschutz" der Partei "Die Rechte" ist kein offiziell eingesetzter Sicherheitsdienst.
  • "Die Rechte" ist nach dem Verbot des "Nationalen Widerstands Dortmund" (NWDO) gegründet worden.
  • Frühere NWDO-Mitglieder sind Gründungsmitglieder der rechtsextremen Partei "Die Rechte".
  • Gegen Dortmunder Nazis aus dem NWDO-Umfeld hat es zahlreiche Strafverfahren nach Gewalttaten gegeben.

Polizeipräsident Gregor Lange forderte die Bürger am Montagnachmittag auf, sofort den Polizei-Notruf 110 zu wählen, sobald Personen mit den "Stadtschutz"-T-Shirts auftreten – egal, ob sie in Gruppen oder allein unterwegs sind. Stadt-Sprecher Udo Bullerdieck sagte am Montag zum Auftreten der Rechtsextremisten: "Dortmund braucht keine Bürgerwehren und auch keine Selbstjustiz."

LÜTGENDORTMUND Judenfeindliche Parolen am Fußballplatz: 14 Neonazis haben am Dienstagabend versucht, das Freundschaftsspiel zwischen dem U19-Team aus Dortmunds Partnerstadt Netanya und einer Lütgendortmunder Stadtteilauswahl zu stören. Doch sie hatten die Rechnung ohne den Veranstalter gemacht.mehr...

DORTMUND Gewalttätige Szenen vor dem Dortmunder Rathaus: Mitglieder der rechtsradikalen Partei "Die Rechte" haben am Sonntagabend versucht, auf die Wahlparty im Rathaus zu gelangen. Die Situation eskalierte. Die Feuerwehr spricht von zehn Verletzten - darunter ist der Spitzenkandidat der Piraten für die Ratswahl.mehr...

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