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Netter Gymnasiasten: Klimaforschung in Nordnorwegen

NETTE Netter Heinrich-Heine-Gymnasiasten sind derzeit in Nordnorwegen, um Klimaforschung zu betreiben. Sie sind gut gelandet und haben umgehend mit ihren Untersuchungen angefangen.

Netter Gymnasiasten: Klimaforschung in Nordnorwegen

Die Gymnasiasten auf der Fjordbrücke mit Eismeerkathedrale und Fjellheisen-Seilbahn im Hintergrund.

Für die Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums und ihre "Kollegen" des Marien-Gymnasiums Werl haben elf Tage Klimaforschungsreise und Abenteuer haben begonnen. Und Ungewöhnliches gab es schon am Tag der Ankunft zu entdecken: In Tromsø am 70. Breitengrad war es beim Beziehen der Unterkünfte um 1 Uhr nachts trotz dicker Wolken hell. Die Schüler staunten, auch darüber, dass es sehr viele Kreisverkehre, sogar in Tunneln, gibt.

Soweit zu den ersten Eindrücken von Norwegen, doch eigentlich sollen die Schüler auf ganz anderem Gebiet Entdeckungen machen. Und deshalb ging es am zweiten Tag zum „Polaria“, einem Zentrum, in dem Hobbyforscher und an den Polargebieten Interessierte selber auf Erlebnisreise über die arktische Tier- und Pflanzenwelt, das arktische Klima und die Einwirkung der Umwelt auf diese gehen können. Hauptattraktion waren aber drei Bartrobben, die dort leben und eine rein arktische Robbenart sind. Am Nachmittag gab es natürlich auch Freizeit, die zum Erkunden der City und Sehenswürdigkeiten genutzt wurde. Am dritten Tag mussten die Schüler dann selbst ran: Bei einem Ausflug an den Fjorden und Bergen entlang wurden Teams gebildet und an einem Strand eigene Untersuchungen vorgenommen.

Dort hat die Tonnen-AG Proben im Gezeitentümpel genommen, Messungen gemacht und eine Karte entworfen. Die Gruppe hat an drei verschiedenen Stellen den Pflanzenbestand und Boden ermittelt, nah am Strand, etwas weiter weg und einmal recht hoch gelegen, dafür wurden 1 m x 1 m Quadrate abgesteckt. Vom Forschungsfieber ergriffen machten sich die Schüler an erste Auswertungsversuche. Abkühlung brachte da nur ein Bad im Meer bei Außentemperaturen von 14 Grad und Wassertemperaturen von frischen 10 Grad. Beeindruckt waren die Hobbyforscher wieder von der Tierwelt: Denn einen arktischen Seeadler, den White-Tailed-Eagle, eine Schmarotzerraubmöwe und eine Sumpfohreule, die dort im Hellen jagen muss, sieht man auch nicht alle Tage. 

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