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Neue Fahrzeuge für die EDG

DORTMUND Vorreiter in Sachen Umwelt-standards sollen die städtischen Tochtergesellschaften nach Ansicht der Bezirksregierung sein. Die Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) spielt mit – und will ihren Fuhrpark nun deutlich schneller erneuern. Bis 2010 sollen mehr als 50 Fahrzeuge mit modernsten Umweltstandards angeschafft werden.

Neue Fahrzeuge für die EDG

Einstieg in eine neue Umwelttechnik: Die EDG-Geschäftsführer Peter Niermann und Karl-Joachim Neuhaus (v.r.) mit dem Direktor der Mercedes-Benz-Niederlassung Dortmund, Gerd Hewing, nahmen das erste der neuen EDG-Fahrzeuge im LKW-Werk in Wörth in Empfang.

Das erste Fahrzeug der neuen Umwelt-Generation nahm die EDG-Geschäftsführung diese Woche persönlich in Empfang: Im größten LKW-Werk der Welt von Mercedes Benz in Wörth lief das erste Kommunalfahrzeug mit Euro V-Standard vom Band. Der bietet im Vergleich zur Euro III-Technik einen um 60 Prozent reduzierten Ausstoß an Stickoxiden und 80 Prozent weniger Feinstaub-Partikel.

Hersteller Mercedes-Benz setzt dazu auf eine neue Technik, was das Problem der Wechselwirkung zwischen Dieselruß- und Stickoxid-Ausstoß angeht. Denn das Problem ist, dass bei einem Partikel-Filter sowohl Kraftstoff-Verbrauch wie Stickoxide, für die ab 2009 strenge EU-Grenzwerte gelten, ansteigen. Mercedes setzt deshalb auf die so genannte Blue-Tec-Technologie. Dem Diesel-Kraftstoff wird ein Harnstoff-Gemisch beigefügt, das die Ruß-Partikel bindet. Ein Katalysator reduziert zugleich den Stickoxid-Ausstoß auf ein Minimum. Die Kosten für die Harnstoff-Tankfüllung werden durch die Absenkung des Kraftstoff-Verbrauchs aufgefangen, erfuhren die EDG-Vertreter in Wörth. Mit einer reinen Nachrüstung der Fahrzeuge mit Dieselruß-Filtern wäre all das nicht zu erreichen – weshalb der Entsorger auch Bedenken gegen entsprechende Forderungen im Luftreinhalteplan der Bezirksregierung für die Brackeler Straße geltend gemacht hatte.

Inzwischen hat man sich aber mit den Umwelt-Fachleuten aus Arnsberg auf die neue Taktik geeinigt, die auf eine schnellere Modernisierung der gesamten Flotte setzen. Ältere Fahrzeuge werden nun nicht erst nach acht Jahren, sondern deutlich früher ausgetauscht, kündigte EDG-Experte Friedrich Haarmann an. 50 bis 60 Fahrzeuge werden bis 2010 neu beschafft – was einer Investition von 11 Mio. Euro entspricht. Auswirkungen auf die Gebühren soll es nicht geben. Man bemühe sich weiterhin, die Gebühren im Rahmen der Inflationsentwicklung stabil zu halten, versprach EDG-Hauptgeschäftsführer Karl-Joachim Neuhaus.

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