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Erneut in der Kritik

Neuer Ärger um die Reitrunde im Grävingholz

BRECHTEN Die Reitrunde am Grävingholz sorgt seit über einem Jahr für Ärger. Auch die neu aufgestellten Schilder, die den Streit eigentlich beruhigen sollten, heizen die Debatte noch mehr an.

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Die Reitwege in Brechten sorgen für Diskussionen.

Die neu aufgestellten Schilder für die Reitrunde sorgen für erneuten Ärger.

Klemens Wittig und das Umweltamt der Stadt werden in Sachen Reitwege im Grävingholz keine Freunde mehr. Der Brechtener, Leiter des Lauftreffs Brechten und begeisterter Naturfreund, macht keinen Hehl daraus, dass er die gemeinsamen Wege für Reiter, Spaziergänger, Fahrradfahrer und Rollstuhfahrer für eine Zumutung hält. Und das nicht nur wegen der zahlreichen Pferdeäpfel und Schmeißfliegen. „Das Umweltamt sollte nicht vom grünen Tisch im Büro die Geschicke im Wald steuern wollen, sondern sich lieber im Wald vor Ort der Probleme annehmen. Dann könnte es beobachten, dass trotz der zahlreichen Schilder kreuz und quer geritten wird“, sagt Wittig.

Apropos Schilder: Ein neues Ärgernis für ihn sind die sieben neuen Schilder für den Reit/Wanderweg. „Sechs von ihnen sind falsch“, hat der ortskundige Waldbesucher mit einem Blick festgestellt. „Für alle sieben Schilder an sieben verschiedenen Orten und Kreuzungen ist der gleiche Standort eingetragen. Der Betrachter im Wald staunt, grübelt und versteht den Weg nicht mehr. Aber das ist typisch für die verfahrene Situation im Grävingholz und den vielen Ärger der Bürger.“„Klemens Wittig war einfach schneller als wir“, sagt Stadtpressesprecher Thomas Kampmann auf Anfrage unserer Zeitung. „Die neuen Schilder sind von ortsunkundigen AGH-Kräften aufgestellt worden. Deshalb hat die Stadt zunächst auf die korrekten Standorte verzichtet. Spätestens am Freitag hätten die Schilder aber alle den richtigen Standort mit einem roten Klebepunkt markiert, so Kampmann.

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