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Nikoläuse wettern gegen KiBiz

SCHÜREN SPD-Ortsverein demonstriert gegen das Kinderbildungsgesetz.

Nikoläuse wettern gegen KiBiz

Für die Eltern gab es Infos, für die Kleinen einen Schokoladennikolaus.

"Die wollten, dass im Kindergarten weniger Erzieherinnen sind, und das finde ich nicht schön. Deshalb haben wir Lärm gemacht", erinnerte die fünfjährige Annabelle an die Demonstration vor dem Rathaus, als sie am Samstag mit ihrem Bruder Tom-Louis und ihren Eltern Ulrich und Sabine Schmidt zur Ladenpassage an der Bergmeisterstraße kam. Da war sie am Stand des SPD-Ortsvereins Schüren gerade richtig.

"KiBiz ist Mumpitz", machten die Lokalpolitiker auf ihrem Flugblatt gegen das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) deutlich, das sie, als Nikoläuse verkleidet, an die Passanten verteilten. "Nachdem das Gesetz im Landtag beschlossen ist, wollen wir an dem Thema, das alle angeht, dranbleiben und die Bürger aufklären, dass es jetzt darum geht, wie die Bestimmungen umgesetzt werden", erläuterte Manuela Piechota, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins und Leiterin der Kindertagesstätte Bergparte.

"Das Land redet über Bildung und Erziehung, zieht sich aber aus der Finanzierung zurück", kritisierte SPD-Ratsmitglied Michael Taranczewski. Deshalb befürchtet er, dass gerade Eltern, deren Kinder Kindergärten am nötigsten hätten, ihre Kinder abmelden, weil sie sich steigende Elternbeiträge nicht mehr leisten können.

Auch zahlreiche Eltern, die am SPD-Stand vorbeikommen, sehen die aktuelle Bildungspolitik kritisch. "Ich vertraue nicht auf das Gesetz und nehme die Aufgabe selbst in die Hand", sagt Annabelles Vater Ulrich Schmidt. "Weil sich das viele nicht leisten können, setzen wir uns mit unserer Aktion für diejenigen ein, die es am nötigsten haben", begründet Piechota ihre Aktion.

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