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Noch offen: geplantes Einkaufszentrum in Sölderholz

SÖLDERHOLZ Eine Entscheidung über den Baubeginn des geplanten Nahversorgungszentrums in Sölderholz wird wohl so schnell nicht fallen.

Noch offen: geplantes Einkaufszentrum in Sölderholz

Ute Mais würde das Hinweisschild »Sportplatz« gerne abmontieren und durch »Einkaufszentrum« ersetzen. Zuvor müssen aber noch einige Fragen geklärt werden.

Zu viele Fragen sind, so die Meinung der CDU-Ortsunion Sölde/Sölderholz/Lichtendorf, noch offen. Ein Durchwinken des Bebauungsplanes Ap 229 und die Änderung des Flächennutzungsplanes in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Aplerbeck scheint nicht realistisch. „Das ist beileibe keine Formalie, so wie viele schon dachten. Hier herrscht noch Beratungsbedarf“, so Ute Mais, CDU-Ratskandidatin. Zwar befürworte die Partei grundsätzlich ein neues Nahversorgungszentrum auf dem alten Ascheplatz und auch den Neubau des Kunstrasenplatzes an der Römerstraße, aber „es gibt zuvor noch einiges zu klären“, so Ute Mais.

Ein Punkt, der den Sölderholzern schwer im Magen liegt, ist die geplante Nutzung des Kabinentraktes am Rande des Fußballplatzes. Hier sollen Räumen für kleinere Geschäfte und Arztpraxen entstehen. Die Ortsunion hingegen bevorzugt eine Wohnbebauung an dieser Stelle. So würde verhindert, dass das Ortszentrum sich verlagere. Der zweite Punkt, der Ute Mais unter den Nägeln brennt, ist, dass der jetzige Sportplatz auch ein beliebter Treffpunkt für die Jugend ist. Hier wird gekickt oder gequatscht „und es gibt hier auch so etwas wie eine soziale Kontrolle“, so die CDU-Politikerin. Dieser Platz würde wegfallen, eine Alternative ist zurzeit nicht in Sicht. „Es darf nicht alles auf dem Rücken der Jugend ausgetragen werden.“

Vor einer Bebauung müsse geklärt werden, welcher Ort als neuer Treffpunkt für die Jugendlichen in Frage kommt. Eine Möglichkeit sei der Spielplatz an der Resedastraße. „Hier gibt es die Möglichkeit, einen Bolzplatz zu errichten“, so Ute Mais. Auch an einen Bushaltepunkt im Bereich des neuen Kunstrasenplatzes müsse gedacht werden. Ein Antrag an die Bezirksvertretung in Aplerbeck soll folgen – der kann aber erst zur Januarsitzung 2009 auf dem Tisch im Aplerbecker Amtshaus liegen.

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