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Offene Landesmeisterschaft: "Bouldern" in Lindenhorst

LINDENHORST Magnesiumschwaden in der Luft. Gespannte Ruhe zwischen den Felsen. Mittagspause in der Boulder- und Bewegungshalle „Free Climber“, Lindenhorster Straße 80-82, bei den Offenen NRW-Landesmeisterschaften des Deutschen Alpenverbandes (DAV) und beim Jedermann-Bouldercup.

Offene Landesmeisterschaft: "Bouldern" in Lindenhorst

"Bouldern" in Lindenhorst.

Bouldern (engl. boulder = Felsblock) ist Klettern ohne Seil an einem echten oder, wie in Lindenhorst, künstlichen Felsen. Geklettert wird meist nahe über dem Boden, so dass ein Sturz auf die weiche Matte keine Gefahr bedeutet. Es geht nicht nur einfach hoch, sondern auch schräg und über Kopf in bis zu vier Metern Höhe.

Aufpasser waren zur Stelle, und Schiedsrichter überwachten die Regeln, denn nicht jeder Griff durfte benutzt werden. Vier Altersklassen – männliche und weibliche Jugend B, Damen und Herren – starteten. „Kurzfristig kamen noch viele Anmeldungen, so dass wir nun 101 Teilnehmer haben“, bilanzierte Stefan Pelka. Zusammen mit Geschäftsführerin Miriam Borchert gehört ihm die Halle. Die „Profis“ hatten gleichzeitig mit dem Jedermann-Wettkampf die Qualifikation und warteten auf das Finale. Hobbykletterer Valerio (14) aus Bielefeld gönnte sich eine Limonade. „Ich bin zufrieden, auch wenn die anderen wohl besser waren.“ Seit einem Jahr trainiert er, Abstürze waren für ihn kein Problem. Das ist normal. „Für jedes Bewegungsproblem haben die Sportler vier Minuten Zeit. Im Finale gibt es vier Strecken, in der Quali waren es 20, die je nach Anzahl der erfolgreichen Absolventen in die Wertung eingegangen sind“, erklärte Stefan Pelka, während viele Kletterer auf Sofas, Sesseln oder im Bistro entspannten.

Beim Finale der Profis registrierte die Uhr gnadenlos das Schwinden der Zeit. Die Spannung war groß, ebenso die Anerkennung für die Jugend. Kurz nach ihrem Finaldurchgang setzte sich Katharina Lubjuhn (12) aus Koblenz erschöpft auf die Matte. Sie trainiert drei Mal die Woche und ist schon lange dabei. „Man muss Spannung aufbauen. Jede Strecke ist anders, jede ist schwer.“ Für nächstes Jahr hat sie sich wieder viel vorgenommen. Ob es dann wieder eine Meisterschaft im „Free-Climber“ gibt, hängt vom DAV ab. „Gerne“, lächelte Miriam Borchert, „einen Jedermann- Wettbewerb wird es auf jeden Fall wieder geben.“

  • www.free-climber.com
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