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Kampf gegen Drogenszene

Ordnungskräfte wollen an den Nordmarkt ziehen

DORTMUND Die städtischen Ordnungskräfte wollen der Drogenszene am Nordmarkt eng auf die Pelle rücken: Noch in diesem Jahr soll ein Teil der Ordnungspartnerschaften in das leer stehende Ladenlokal der ehemaligen "Apotheke am Nordmarkt" ziehen.

Ordnungskräfte wollen an den Nordmarkt ziehen

Die Ordnungshüter wollen in die leerstehende Apotheke am Nordmarkt einziehen.

Die Stadt ist im Begriff, sich einzukaufen in die Eigentümergemeinschaft der Grundstücke an der Mallinckrodtstraße 55 bis 59 und am Nordmarkt 3. Ihr besonderes Interesse gilt dem Ladenlokal der früheren "Apotheke am Nordmarkt", 168 Quadratmeter groß. Es liegt in privater Hand und steht seit geraumer Zeit leer.

Drogenszene auf den Füßen stehen

Nach dem Kauf, der Donnerstag nächster Woche (25. Juli) vom Rat beschlossen werden soll, will die Stadt das Lokal zu einer weiteren Anlaufstelle für ihre Einsatzkräfte in der Nordstadt umfunktionieren. Sie möchte dort einen Teil der Ordnungspartnerschaften einquartieren; Mitarbeiter des Ordnungsamtes und eventuell auch der Polizei sollen der Drogenszene „auf den Füßen stehen“.

Das Kalkül ist klar: Die uniformierten Kräfte sollen die Dealer unter Beobachtung halten und Präsenz zeigen, um sie zu verunsichern und das Sicherheitsgefühl der Anwohner und Passanten erhöhen.

Die Kosten für die Herrichtung der ehemaligen Apotheke werden mit 85.000 Euro kalkuliert. Offen ist bislang, wie viel Einsatzkräfte insgesamt am Nordmarkt stationiert werden. 

DORTMUND Polizeipräsident Gregor Lange fordert eine Diskussion über die Drogenpolitik in Dortmund: "Wir müssen darüber nachdenken, wie der Drogenmarkt in der Nordstadt seine Grundlagen verlieren kann." Damit spricht er die kontrollierte Abgabe von harten Drogen an Süchtige an. Was halten Sie von dieser Idee? Stimmen Sie ab!mehr...

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