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Nach Nieren-OP

Organspenderin klagt erfolglos auf Schmerzensgeld

DORTMUND/HAMM Sieben Jahre nach einer Nierenspende an ihren Vater hat eine Arzthelferin aus Dortmund eine Essener Klinik erfolglos auf 50 000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Die 49-Jährige gibt an, sie leide inzwischen selbst an einer Niereninsuffizienz und einem Erschöpfungssyndrom.

Die Spenderin klagt, weil sie über die möglichen Folgen der Organspende nicht ausreichend aufgeklärt worden sei. Sie leide mittlerweile an einer Niereninsuffizienz und einem Erschöpfungssyndrom.

Nach dem Essener Landgericht entschied jetzt aber auch das Oberlandesgericht in Hamm zu Gunsten der Klinik. Nach der Befragung eines medizinischen Sachverständigen stand für die Richter des 3. Zivilsenats fest, dass im vorliegenden Fall kein Behandlungsfehler vorliegt. Auch die tatsächlich vorhandenen formalen Mängel bei der OP-Aufklärung führen ihrer Ansicht nach nicht dazu, dass der Dortmunderin Schadenersatz und Schmerzensgeld zugesprochen werden müsse.

Die heute 49 Jahre alte Frau hatte sich im Jahr 2008 entschlossen, ihrem chronisch erkrankten Vater eine Niere spenden zu wollen. Nach umfangreichen Voruntersuchungen war der Eingriff ein Jahr später in Essen durchgeführt worden. Ihrem Vater hat aber auch dieser leider nicht dauerhaft geholfen. 2014 hat sein Körper die Spenderniere wieder abgestoßen.

 

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