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Kaiserstraßenviertel

Party eskalierte - Streifenwagen mit Pyrotechnik beworfen

DORTMUND Im Kaiserstraßenviertel ist eine Party offenbar komplett aus dem Ruder gelaufen: Am späten Sonntagabend flog Pyrotechnik aus einer Wohnung an der Kreuzung Arndtstraße/Heiliger Weg - und traf einen Streifenwagen. Dabei ist ein Polizist leicht verletzt worden. Für die Partygäste hat die Aktion ein unangenehmes Nachspiel.

Es war am Sonntagabend gegen 23.30 Uhr, als der Streifenwagen im Bereich der Kreuzung Arndtstraße/Heiliger Weg unterwegs war. Dort parkten die Beamten den Wagen kurz am Straßenrand, als sie plötzlich einen hellen Lichtblitz und einen Knall wahrnahmen. Am Heck des Wagens begann es zu rauchen. Beim Aussteigen wurde einer der Beamten durch Funken leicht verletzt.

Nur kurze Zeit später sahen die Polizisten, wie aus einem Fenster eines nahegelegenen Wohnhauses offenbar Pyrotechnik hinausgeworfen wurde. Die Beamten forderten Unterstützung an. Deren hörbares Martinshorn versetzte die mutmaßlichen Werfer offenbar in Panik. Denn plötzlich ging das Fenster der Wohnung zu und das Licht aus. Dies hielt die Beamten nicht davon ab, die Wohnung zu identifizieren. Als ihnen schließlich die Wohnungstür geöffnet wurde, trafen sie auf eine Gruppe junger Menschen, die offenbar Gäste einer Party waren.

Weitere Pyrotechnik sichergestellt

Hinter einer geschlossenen Tür hörten die Beamten die Stimmen offenbar weiterer Partygäste. Auf Klopfen verstummten diese jedoch, geöffnet wurde nicht. Da hinter dieser Tür jedoch das Zimmer vermutet werden musste, aus dem die Pyrotechnik geflogen war, wurde die Tür geöffnet. Auch weitere dort befindliche Partygäste sahen sich nicht in der Lage, den Polizisten zu sagen, wer die Gegenstände geworfen habe. In Schränken fanden diese jedoch weitere Pyrotechnik, die sie sicherstellten.

Anschließend stellten die Polizisten die Personalien von 20 Partygästen im Alter zwischen 17 und 26 Jahren fest, die aus verschiedenen Städten kamen. Allen außer dem Bewohner der Wohnung wurde ein Platzverweis erteilt.

Die Ermittlungen zum Werfer oder der Werferin dauern an. Mag sein, dass der Wurf als lustiger Party-Gag geplant war, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung ist jedoch ebenso wenig lustig wie die leichten Verletzungen, die der Polizeibeamte davon trug.

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