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Pavillons: Übergangslösung statt Neubau

KIIRCHLINDE "Alle sind der Meinung, dass bei den Pavillons des Kirchlinder Bert-Brecht-Gymnasiums etwas passieren muss", so fasste Vorsitzende Hermann Diekneite gestern im Schulausschuss die Anträge und Äußerungen der Fraktionen zusammen - unter Applaus von Vertretern der Schule.

Eltern und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 hatte auf den Besucherrängen Platz genommen, um erneut auf die unhaltbaren Zustände an ihrer Schule hinzuweisen. Im Vorfeld verteilten die Schüler Flugblätter an die Ausschussmitglieder, in denen sie alle Kritikpunkte noch einmal Schwarz auf knallig Orange zusammengefasst hatten.

Auch die Schulpflegschaft gab den Schulpolitikern Lesestoff an die Hand. Der Oberstufe sei es nicht zuzumuten in diesen Räumen unterrichtet zu werden, schreibt der Vorsitzende Ludger Buxot. "Das überhaupt unter solchen Bedingungen Unterricht erteilt wird, ist eine Schande für die ganze Stadt Dortmund."

In der Sache zeigten der Schulausschuss gestern Einigkeit. Keine Zwischenlösung, sondern eine "anständige" dauerhafte Lösung soll gefunden werden, die auch die Entwicklung der Schülerzahlen und den zukünftigen Raumbedarf mit einbezieht. Allein die Finanzierung der Maßnahmen blieb offen.

Deutlichere Worte fand einige Stunden zuvor der Verwaltungsvorstand. Er sprach sich wegen sinkender Schülerzahlen gegen neue Pavillons aus. Einziger Trost für die engagierten Brecht-Schüler: Der Verwaltungsvorstand versprach an einer Übergangslösung zu arbeiten.

Ob die Jahrgangsstufe 13 von dieser Lösung noch profitiert bezweifelt Schülersprecher Jan Sauer. "Mir war schon klar, dass heute noch nicht viel rumkommt, aber es wäre schon nett gewesen, zu erfahren, wie die Übergangslösung aussehen soll", vermisste er ein klares Konzept. Bis das gefunden ist, wollen die Schüler weiter auf die Missstände an ihrer Schule hinweisen.

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