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Nach langer Krankheit

Pedro ist tot - Dortmunder Zoo ließ Seelöwen einschläfern

BRÜNNINGHAUSEN Der Dortmunder Zoo trauert um Pedro: Nach langer Krankheit habe man den 29-jährigen Seelöwen in der vergangenen Woche einschläfern müssen. Das gab die Stadt Dortmund am Montag bekannt. Pedro kannten viele Besucher von der Schaufütterung.

Pedro ist tot - Dortmunder Zoo ließ Seelöwen einschläfern

Seelöwe Pedro ist tot. Mit 29 Jahren musste er eingeschläfert werden.

Aktualisierung 14.23 Uhr:

Jetzt konnten wir mit der stellvertretenden Zooleiterin Ilona Schappert über die Hintergründe sprechen. "Pedro war ein sehr altes Tier", sagt Ilona Schappert. "Ab 20 Jahren gelten Seelöwen als alt - und ab 25 als sehr alt." Früher habe Pedro häufig Probleme mit den Knochen gehabt, jetzt sei er wohl an einem Infekt erkrankt gewesen. "Es ging ihm immer schlechter, er hatte Schmerzen und die Behandlung schlug nicht mehr an."

Unter anderem habe der Seelöwe keine gesunden Zähne mehr gehabt und zuletzt nicht mehr gefressen. Aber was genau Petro hatte, "das wissen wir nicht", sagt Ilona Schappert. Jetzt soll der Seelöwe in einer Spezialklinik obduziert werden. Das sei ein gängiges Verfahren bei Tieren, die infolge einer Krankheit gestorben sind, so die stellvertretende Zooleiterin. 

Mit Nixe (6) und Diego (6) sowie dem am Sonntag geborenen Seelöwenbaby leben noch zwei weitere Weibchen - Holly und Iva, beide 20 Jahre alt - in der Anlage. Außerdem sind dort auch die fünf Seebären untergebracht. Auch dort gibt es Nachwuchs, der allerdings noch hinter den Kulissen lebt.

Erstmeldung 12.53 Uhr:

Es ist nicht viel, was die Stadt Dortmund am Montagmorgen in einer Pressemitteilung zum Tod des Seelöwen schreibt. Pedro habe man "nach langer Krankheit" am Freitag (5. Juni) einschläfern müssen. Um welche Krankheit es sich handelte, ist nicht bekannt. Pedro wurde 29 Jahre alt - zwar kennt niemand sein genaues Geburtsdatum, aber man gehe davon aus, dass er 1986 geboren wurde, so die Stadt. 

Pedro amüsierte Zuschauer

Seit Eröffnung des Zoos sind die Seelöwen eine Besucher-Attraktion. Besonders beliebt sind die kommentierten Fütterungen, die jeden Tag zweimal stattfinden. Pedro hatte dabei eine tragende Rolle: "Bei der Schaufütterung amüsierte er die Zuschauer durch seinen Dialog mit den Tierpflegerinnen und seine nicht sehr eleganten Seitenrollen", heißt es in der Pressemitteilung. Seit 2007 lebte Pedro in Dortmund, zuvor war er 19 Jahre lang im Zoo Hannover untergebracht. 

Nachwuchs bei Tochter Nixe

Seelöwe Pedro hat in Dortmund zwei Kinder gezeugt. Zwei Tage nach seinem Tod brachte seine Tochter Nixe (6) ihr erstes Kind zur Welt. Noch sind Mutter und Kind für Zoobesucher aber nicht zu sehen, da sie erst einmal eine Bindung zueinander aufbauen sollen und Ruhe brauchen. Der Vater ist Diego, ein sechsjähriger Bulle, der 2010 nach Dortmund gebracht wurde - weil Pedro oft gekränkelt habe und nicht sehr beliebt bei den Seelöwinnen gewesen sei, so die Stadt. 

Drama um Löwen

Vor wenigen Wochen gab es bereits eine traurige Nachricht aus dem Dortmunder Zoo: Der dreijährige Löwe Lolek hatte seine Mutter Moreni (14) totgebissen' tag=', als diese von der Krankenstation wieder ins Gehege gelassen wurde. Er ist jetzt der einzige Löwe im Zoo. Sein Bruder Bolek lebt mittlerweile in der Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt.

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