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Persebeck:: Autofahrer brettern gegen Inseln

Persebeck "Bis auf ein paar Bäumchen ist die mit vier Inseln, Buskaps, verjüngtem Querschnitt und markierten Radwegen erneuerte Menglinghauser Straße fast fertig", sagte Bezirksvorsteher Ulrich Steinmann bei einer Einwohnerinformationsveranstaltung über die Menglinghauser Straße.

Das sehen die Anwohner allerdings anders. Bevor sie - je nach Grundstücksgröße und Geschosshöhe - Beiträge von 360 bis 1800 Euro zahlen, fordern sie noch einige Änderungen.

Zu dunkel

Vielen sind die neuen Verkehrsinseln ein Dorn im Auge. "Die neuen Inseln sind nicht ausreichend markiert und beleuchtet, so dass immer wieder Autofahrer dagegen brettern", beschrieb Rolf Kahlau Beobachtungen, die zahlreiche Anwohner bestätigen. Sie fordern an allen Mittelinseln Zebrastreifen als Ergänzungsmaßnahme.

"An zwei Inseln werden auf jeden Fall Zebrastreifen markiert. Für die anderen beiden werden wir es prüfen", sicherte Volker Brockmeier vom Tiefbauamt zu.

Außerdem sei an einigen Stellen der Radweg so breit, dass für die angrenzenden Parkstreifen nur 1,78 Meter verblieben. "Zu schmal für breitere Fahrzeuge wie Kombis", kritisierte Kahlau. Auch an diesen Stellen prüft das Tiefbauamt die Kritik.

Durchgangsstraße

Aber auch wenn alle Mängel behoben sind, wollen die Anlieger nicht kommentarlos die Beiträge zahlen, die das Kommunalabgabengesetz vorschreibt. "Warum müssen wir für die Menglinghauser Straße zahlen, die wie die Straße Am Beilstück eine Durchgangsstraße ist, während die Anwohner Am Beilstück kostenlos davonkommen?", fragte Anwohner Klaus Treichel. "Die Straße Am Beilstück ist klassifiziert", begründete Maria Hülshorst, Bezirksleiterin im Tiefbauamt, den Unterschied.

Die Bezirksvertreter wollen prüfen, ob auch die Menglinghauser Straße klassifiziert werden kann. het

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