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Kirchenkreis Dortmund Süd

Pfarrer Klaus Wortmann verabschiedet sich nach 36 Jahren

HÖRDE Die evangelische Gemeinde verabschiedet am Freitag ihren Pfarrer Klaus Wortmann. Der 63-jährige Superintendent des Kirchenkreises Dortmund Süd wohnt bereits in Gevelsberg. Mit Redakteur Peter Bandermann sprach er über Hörder Eigenarten.

Pfarrer Klaus Wortmann verabschiedet sich nach 36 Jahren

Kirchen- und Gemeindemanager, Vermittler, Moderator, Spendensammler und manchmal auch Schnapstrinker: Klaus Wortmann blickt auf eine schöne Zeit als Seelsorger zurück.

1976 bin ich nach dem Vikariat und wissenschaftlicher Arbeit an der Universität in Münster nach Hörde gekommen. In Münster gab es immer Sekt. In Hörde musste ich morgens Schnaps trinken.  

 Nein, ich hatte leichtes Spiel. Wir waren fünf Pfarrer und 17 000 Gemeindeglieder – und alle wollten mitarbeiten.  

 Damals hatte die Familie einen anderen Stellenwert, heute gibt es viele Singlehaushalte. Früher wohnte der Mittelstand bevorzugt in Hörde, heute ist die Armut viel größer.  

 Häufig bin ich in Hörde eher als Sozialarbeiter und nicht als Pfarrer beansprucht worden. Wir mussten aus Spenden der Gemeinden deshalb viel Geld gegen die Armut aufbringen. Das passt aber gut zu unserem stark ausgeprägten diakonischen Anspruch.  

 Sehr schön. Ich konnte Familien von der Taufe über die Konfirmation bis zur Trauung begleiten.  

 Von anfangs fünf Pfarrern für 17 000 Gemeindeglieder sind zweieinhalb Pfarrstellen und knapp 7000 evangelische Christen übrig geblieben. Wir mussten beim Personal sparen und Gebäude aufgeben – das waren sehr unangenehme Entscheidungen.Die Gemeinden Hörde und Advent zusammen zu legen war schwierig, aber notwendig, und hat sich als richtig erwiesen.  

 An das Jahr 2002. Da haben wir die Lutherkirche an der Kanzlerstraße in der Woche geöffnet. Plötzlich war mehr Leben in der Kirche.  

 Ich engagierte mich weiter in der Stiftung für denkmalswerte Kirche und bin gerne sportlich – auch, wenn man mir das nicht ansieht.  

Verabschiedung am Freitag 


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