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Physik mal zum Anfassen

OESTRICH Mal ehrlich: Zu den Lieblingsfächern gehören Physik und Chemie bei den meisten Schülern nun wirklich nicht. Zu trocken, realitätsfern und langweilig finden viele den Unterricht. Dass Physik richtig spannend sein und sogar Spaß machen kann, erleben im Moment die Schüler der Schragmüller-Grundschule bei der "Miniphänomenta".

Physik mal zum Anfassen

Physikalische Phänomene des Alltags erleben die Mädchen und Jungen der Oestricher Schragmüller-Grundschule.

Zwei Wochen lang können die Jungen und Mädchen an 52 Stationen einfache physikalische Experimente ausprobieren und so spielerisch naturwissenschaftliche Phänomene wie Magnetismus und Pendelkräfte entdecken.

"Die Kinder sollen neugierig werden und versuchen, alltägliche physikalische Ereignisse zu verstehen", erklärt Sigrid Pixberg. Die Schulleiterin war von dem Projekt der Universität Flensburg sofort überzeugt und bemühte sich, die vom Arbeitgeberverband NRW gestellten Stationen an ihre Schule zu holen.

"Man hört immer, wie wenig Naturwissenschaft und Technik an der Schule gefördert werden. Das soll sich hier ändern", sagt die Direktorin.

Der Meinung ist auch Heike Mehring. "Die Kinder machen viel zu wenig Erfahrungen mit solchen Dingen", sagt die Grundschullehrerin und erklärt: "Sie kennen ähnliche Versuche aus dem Fernsehen, aber selbst experimentiert wird selten."

Auch deshalb taten sich die Kinder am Anfang schwer. "Sie haben sich nicht getraut auszuprobieren und wollten erklärt bekommen, was sie machen sollen", beschreibt Heike Mehring. Aber genau das sollen die Kinder selbst herausfinden. Keine Schilder erklären, was passiert. Die Schüler sollen ihre eigenen Worte für die Phänomene finden.

Wie Karl Schlitz: Er beschreibt seine Lieblingsstation so: "Man legt seine Hände auf die Platten und dann entsteht Strom." Einfache Worte für das Experiment mit Magnetfeldern und Strom-Messgerät.

Leuchtende Fingernägel

Lena Sperlbaum findet die Schwarzlichtkammer toll: "Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt", sagt sie und bestaunt ihre leuchtenden Fingernägel und Zähne.

Wenn auch andere Kinder und Eltern von ihren Lieblingsversuchen begeistert sind, können sich Karl und Lena bald dauerhaft an den Experimenten erfreuen. "Wir werden die beliebtesten Stationen mit Lehrern und Eltern nachbauen", plant Sigrid Pixberg und ergänzt: "So soll dann eine ständige Lernwerkstatt entstehen."

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