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Pilot-Projekt kommt an: Wartezeit in Hörder Bezirksverwaltungsstelle verkürzt

HÖRDE Vom Standesamt in Aplerbeck zum Prozessbegleiter und Projekt-Steuermann in Hörde: Als der neue stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltungsstelle dreht Michael Rohde an den Stellschrauben für mehr Bürgerservice im Stadtbezirk, kürzere Wege und kürzere Wartezeiten- mit Erfolg.

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Mehr Service und kürzere Wartezeiten sind möglich - sagt Michael Rohde.

Wartemarken sollen schneller in den Müll

Die Stärke der Bezirksverwaltungsstellen soll in einem möglichst umfassenden Service liegen – ein Ziel, dass ein im April 2007 gestartetes Pilotprojekt an der Hörder Bahnhofstraße 16 erreicht hat. Zum Jahresende übermitteln die Sachbearbeiter von der Hörder Brücke den Bürgerdiensten im Stadthaus und dem Verwaltungsvorstand einen Bericht, der für die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen zwei wichtige Aussagen trifft: Mehr Verwaltungsdienstleistung ist möglich und die Wartezeiten können noch kürzer ausfallen. Wobei „noch kürzer“ einen Durchschnittswert meint. Michael Rohde: „Unser Durchschnittsziel liegt bei 10 Minuten. Da liegen wir jetzt schon drunter – und wir wollen die Zeit weiter verkürzen.“

Zu kürzeren Wartezeiten könnten die Bürger auch selbst beitragen: Wer mittags zwischen 11 und 13 oder donnerstags zwischen 15.30 und 17.30 Uhr einen Verwaltungsakt erledigen möchte (PKW, Personalausweis etc.), muss Zeit mitbringen – denn in diesen Zeiten herrscht Hochbetrieb. Grundsätzlich gilt: Morgens um 7.30 Uhr ist die Welt noch in Ordnung – dann können die Bürger zu den Sachbearbeitern durchmaschieren. Ob 5, 10 oder 15 Minuten Wartezeit – „Wir wollen den Bürgern auch lange Wege ersparen“, so Rohde über das Modell.

So sollen Schwerbeschädigte ihre Ausweise grundsätzlich in allen Bezirksverwaltungsstellen verlängern lassen können und nicht in die Innenstadt fahren müssen, nennt er ein Beispiel. „Wir wollen nicht nur die Strukturen ändern, sondern natürlich auch die Inhalte verbessern“, so Rohde über das Ziel „kurze Wege Mittelfeld“. Für die Hörder Bürger ist der Neue nicht nur ein Büromann: Als ausgebildeter Moderator soll er etwa auf großen Einwohner-Informationsveranstaltungen zwischen den Fronten vermitteln.

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