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Politik: DEW21 soll Regen-Opfer entlasten

IM WESTEN Wer vom Hochwasser nach dem schweren Unwetter am 26. Juli betroffen war, kann seinen Fall dem Tiefbauamt und der Emschergenossenschaft darlegen.

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So stellte sich die Lage laut Emschergenossenschaft am 26. Juli bei Wasserhöchststand dar: Aus dem Hochwasserrückhaltebecken In der Meile läuft Wasser in der Spitze mit 18 m³ pro Sekunde zum Pumpwerk. Selbst alle drei Pumpen schaffen es nur, 6,7 m³ pro Sekunde Richtung Rossbach zu pumpen. Skizze Emschergenossenschaft

Viele der vom Hochwasser Betroffenen sehen die Dinge anders als Stadt und Emschergenossenschaft. Sie können ihre Sicht schriftlich darlegen.

  Sowohl Dr. Christian Falk, Leiter der Stadtentwässerung, als auch Dr. Emanuel Grün, technischer Vorstand der Emschergenossenschaft, bieten an, die Fälle zu prüfen, wenn sie schriftlich vorliegen.

Wer Dr. Falk kontaktieren möchte, kann das auf dem Postweg tun. Briefe können an folgende Adresse geschickt werden: Stadt Dortmund; Tiefbauamt 66/3; Königswall 14: 44122 Dortmund .

Die Emschergenossen ist so zu erreichen: Emschergenossenschaft; Stichwort: Hochwasser in Dortmund; Kronprinzenstraße 24; 45128 Essen. Mail: hochwasser-dortmund@eglv.de; Telefon: (0201) 1040 .

Härtefallbeitrag

Auch die Politik bemüht sich, den Hochwasseropfern zu helfen. Neben der SPD-Landtagsfraktion, die die Landesregierung auffordert, den Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen (Ruhr Nachrichten berichteten) fordert auch die Bezirksvertretung Lütgendortmund die schwarz-gelbe Landesregierung auf, einen Solidarbeitrag für Härtefälle zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich unterstützt die Bezirksvertretung einen Vorschlag von CDU-Fraktionssprecher Klaus Murawski, zu versuchen, auch beim Bund Geld zu bekommen.

Strom und Wasser

Ebenso einstimmig kam ein Antrag der SPD-Fraktion durch, diejenigen finanziell zu entlasten, die nach dem Hochwasser erhöhte Strom- und Wasserverbräuche für Trocknungs- und Reinigungsarbeiten hatten. Die Bezirksvertretung appelliert an die DEW21, bei den Betroffenen auf ein Zwölftel der Jahresrechnung zu verzichten und bei Festlegung neuer Monatspauschalen die Verbräuche 2007 zugrunde zu legen.

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