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Politiker in der Unterwelt

SYBURG Es geht bergab mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Bollermann (SPD). Nein, nicht das Sie das jetzt in den falschen Hals bekommen. Politisch ist das nicht gemeint. Vielmehr wagte er sich in historische Tiefen - in das Besucherbergwerk Graf Wittekind. Der ältesten noch erhaltenen Steinkohlenzeche Nordrhein Westfalens.

Politiker in der Unterwelt

<p>Gerd Bollermann (links) und Reinhard Jung unter Tage. Die Politiker waren beeindruckt vom Besucherbergwerk. Bauerfeld</p>

Übrigens zum ersten Mal, was der Politiker vor seiner Premieren-Grubenfahrt zu Füßen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auch zähneknirschend eingestand. Aber einmal ist immer das erste Mal und so ging es Freitag in das über 420 Jahre alte Stollensystem. Mit  zwei weiteren SPD-Landtagsabgeordneten, Reinhard Jung aus Olpe und Rainer Schmelzer aus Unna. Vor dem Einstieg in das dunkle Loch des Förderstollens hieß es für die Politiker erst einmal Farbe bekennen. Und zwar in Form von hübschen gelben Overalls. Dazu knallrote Knieschoner, blaue Sicherheitshandschue und ein weißer Helm.

Und ab ging's in die Unterwelt, die von den Mitgliedern des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten in jahrzehntelanger Arbeit wieder begehbar gemacht wurden.

Langsam, ganz langsam ging es in gebückter Haltung in den Berg. Über alte Schienen, an feuchten Wänden vorbei. Bis zu den ehemaligen Arbeitsplätzen der Bergarbeiter. Nur gut 40 cm hoch und nur kriechend zu erreichen. Bollermann zeigte sich beeindruckt. Zum einen von der einzigartigen Atmosphäre unter Tage, zum anderen von dem ehrenamtlichen Engagement des Förderkreises.

"Wir werden in Verbindung bleiben und ein gemeinsames Schulprojekt ins Leben rufen", so der Politiker, der am Ende doch froh war, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

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