Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Nach Randale in Köln

Polizei durchsucht Wohnungen von zwölf Dortmunder BVB-Fans

DORTMUND/KÖLN Die Mammut-Ermittlungen rund um die Fan-Randale am Kölner Rudolfplatz Mitte Januar nehmen Fahrt auf: Polizei und Staatsanwaltschaft haben bei einer NRW-weiten Razzia die Wohnungen von zwölf Dortmunder BVB-Fans durchsucht. Derweil ist die Zahl der Beschuldigten in die Höhe geschnellt.

Polizei durchsucht Wohnungen von zwölf Dortmunder BVB-Fans

Dieser Mann wurde nach der Randale festgenommen. Die Ermittler haben mittlerweile 147 Beschuldigte der Massenschlägerei Mitte Januar in Köln ausgemacht.

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt nach den

am 18. Januar rund um ein Freundschaftsspiel zwischen dem 1.FC Köln und Schalke 04 mittlerweile gegen 147 Beschuldigte - das sind 90 mehr als zuvor. Nach Informationen unserer Redaktion gehören von den neuen Verdächtigen schätzungsweise 25 zum Lager der BVB-Anhänger. Insgesamt wird nun gegen knapp 50 Fans von Borussia Dortmund ermittelt. Vergangene Woche durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft gleichzeitig 87 Wohnungen von Verdächtigen in NRW und zwei weitere in Rheinland-Pfalz. Dabei lag der Schwerpunkt neben Köln (33 Wohnungen) im Ruhrgebiet, wo sich die Ermittler auf Dortmund (12), Gelsenkirchen (9), Bochum (6) und Essen (3) konzentrierten. Dabei wurden vor allem Handys und Computer beschlagnahmt.

Die neue Ermittlungswelle möglich gemacht hat die aufwändige Auswertung von Mobilfunkdaten rund um die Schlägereien, bei denen etwa 300 gewaltbereite Anhänger der Fußballvereine 1.FC Köln, Schalke 04 und Borussia Dortmund beteiligt waren. Wie Staatsanwalt Ulf Willuhn auf Anfrage mitteilte, habe man bei der Datenauswertung zahlreiche sowohl "tatvorbereitende als auch tatnachbereitende Konversationen" gefunden. Das heißt: Die Verdächtigen schrieben und empfingen über SMS oder WhattsApp-Nachrichten Informationen zu den Schlägereien und tauschten sich danach darüber aus, wie es gelaufen sei.

tauchen in Chat-Protokollen Äußerungen wie "geil weggeklatscht" auf.

Doch bis sich der Verdacht gegen die 147 Beschuldigten erhärten kann, stehen Staatsanwalt Willuhn und seiner Ermittlergruppe noch viel Arbeit bevor: Sie müssen jedem einzelnen nachweisen, dass er tatsächlich an der Schlägerei beteiligt war. "Da gibt es noch tüchtig was zu tun", so Willuhn. Am 18. Januar hatten sich rund 300 gewaltbereite Fußballanhänger zu einer Schlägerei in der Kölner Innenstadt verabredet und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Nach Informationen unserer Redaktion waren unter den Beteiligten auch Mitglieder der Dortmund Ultra-Gruppe "Desperados", die schon häufig in Gewalttaten verwickelt war. Ein 40 Jahre alter Schalke-Anhänger war bei der Randale lebensgefährlich am Kopf verletzt worden.

DORTMUND/KÖLN Noch mehr Randalierer aus Dortmund: Bei der Massenschlägerei am vergangenen Samstag in Köln waren nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft 20 Anhänger des BVB beteiligt. Noch sind viele Details rund um die Randale mit beinahe tödlichem Ausgang unklar.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Petition mit 40.000 Unterstützern

Fan fordert Mehrwegbecher im Stadion - BVB dagegen

DORTMUND Ein junger Fußballfan aus Bayern hat eine Petition gestartet: Er möchte den BVB dazu bewegen, im Signal Iduna Park nicht länger Einwegbecher anzubieten. 40.000 Menschen unterstützen das. Der BVB sieht das anders. Auch aus ökologischen Gründen.mehr...

Sergej W. vor Gericht

Prozess um BVB-Attentat: Verteidiger will Auswechslung von Staatsanwalt

DORTMUND Es ist der wohl größte Prozess in der Geschichte des Dortmunder Landgerichts: Acht Monate nach dem Bombenanschlag auf das Team von Borussia Dortmund wird dem mutmaßlichen Attentäter Sergej W. seit Donnerstagmittag der Prozess gemacht. Zum Auftakt hatte die Verteidigung eine überraschende Forderung. mehr...

Weihnachtsbesuch in der Kinderklinik

BVB-Stars bringen die kleinen Patienten zum Lachen

DORTMUND Die BVB-Stars besuchen die Kinderklinik Dortmund. Am Tag nach dem wichtigen Sieg in Mainz punkten die schwarzgelben Profis bei den kleinen Patienten. Hier gibt es Bilder und Videos.mehr...

BVB-Weihnachtssingen

Reus, Sahin und Co. singen mit über 25.000 BVB-Fans

DORTMUND Der Signal Iduna Park wird am Sonntag zum größten Konzertsaal Deutschlands. Der BVB lädt zum Weihnachtssingen in sein Stadion ein - und über 25.000 Fans haben bereits Karten dafür gekauft. Und sie bekommen prominente Mitsänger: Die Mannschaft von Borussia Dortmund wird dabei sein - und ein Popstar.mehr...

Aktion im Signal Iduna Park

Sasha über das BVB-Weihnachtssingen: „Es ist mir eine Ehre“

DORTMUND Das BVB-Stadion wird am 17. Dezember zur Konzertbühne. Tausende Dortmunder singen gemeinsam Weihnachtslieder. Mit dabei ist auch Sänger Sasha. Warum er sich darauf freut, was er an Weihnachten mag und warum die BVB-Fans den Papst toppen, hat er im Interview erzählt.mehr...

Revierderby

Anreise, Parkplätze, Stadioneingänge - alle Fan-Infos zu BVB gegen Schalke

DORTMUND Der BVB braucht dringend einen Sieg – und empfängt just am Samstag (25.11.) Schalke. Für den Weg zum Stadion gelten beim Revierderby wie immer spezielle Anreise-Regeln für BVB- und Schalke-Fans. In jedem Fall sollten Besucher sich früh auf den Weg machen. Eine Übersicht mit allem Wissenswerten für Fans.mehr...