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Gedenkminute

Polizei erinnert an Polizistenmord

DORTMUND Die Polizei hat am Montagmorgen ihrer getöteten Kollegen gedacht, die vor 15 Jahren von dem Neonazi Michael Berger ermordet wurden. Dabei richtete Polizeipräsident Gregor Lange einen dringenden Apell an die Zuhörer.

Polizei erinnert an Polizistenmord

Polizeipräsident Gregor Lange und die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums gedachten der getöteten Polizisten

Der Dreifachmord habe gezeigt, dass die Gefahren durch gewaltbereite Rechtsextremisten nicht verharmlost werden dürfen, so Lange in einer Erklärung. Auch habe die Tat deutlich gemacht, welche Gefahren der Polizisten-Beruf mit sich bringe. Er mahnte die anwesenden Polizisten zur Vorsicht und Eigensicherung.

Das war die Tat

Die Tat, an die die Polizisten mit einer Gedenkminute erinnerten, ereignete sich vor 15 Jahren, am 14. Juni 2000. Der rechtsextremistische Gewalttäter Michael Berger drei Polizisten - eine Beamtin und zwei Beamte. Eine weitere Polizeibeamtin wurde schwer verletzt.

Viele der anwesenden trauernden Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Dortmund waren damals aktiv im Dienst und Zeitzeugen dieser schrecklichen Tat.

Weitere Hintergründe:

Indizien sprechen für politische Tat

Was steckt hinter dem Polizistenmord vor 15 Jahren?

DORTMUND/SELM/NRW Vor 15 Jahren starben in Dortmund und Waltrop drei Polizisten. Sie wurden erschossen, der Täter beging Selbstmord. 15 Jahre lang wurden die brutalen Morde als Taten des psychisch kranken Einzeltäters Michael Berger angesehen, sie gelten als nicht politisch motiviert – viele Indizien sprechen dafür, dass das falsch ist.mehr...

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