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Raser auf dem Ostwall gestoppt

Polizei kassiert Führerscheine der Rennfahrer

Dortmund Die Dortmunder Polizei hat am Montagabend zwei mutmaßliche Rennfahrer auf dem Ostwall in Dortmund-Mitte gestoppt. Offenbar hatten die Raser den Streifenwagen hinter sich nicht bemerkt. Jetzt sind die Führerscheine weg.

Polizei kassiert Führerscheine der Rennfahrer

Im Nachgang sicherten die Polizeibeamten die Reifen-/Driftspuren an der Startlinie des Rennens. Deutlich zu erkennen die Fahrlinie des BMW auf dem mittleren Fahrstreifen, die teilweise in den rechten hineinragt. Foto: Polizei Dortmund

Um kurz vor 22 Uhr gerieten am Montagabend zwei Fahrer an der Ampel Ostwall/Rosental, in Fahrtrichtung Südwall, ins Visier einer Streifenwagenbesatzung. Die Polizisten hatten die beiden BMW in der "Poleposition" auf dem linken und mittleren Fahrstreifen entdeckt.

Erwartungsgemäß heulten die Motoren der beiden Autos beim Umschalten auf Gelb laut auf. Die Polizeibeamten beobachteten und hörten zudem durchdrehende und qualmende Reifen. Bei Grün gaben die beiden unter Aufwirbeln einer Staubwolke Gas – und davon nicht wenig. Die Geschwindigkeit unterschied sich dabei deutlich von der anderer Verkehrsteilnehmer, der Abstand zu den unbeteiligten Fahrzeugen vergrößerte sich rasant.

Kein geübter Mann am Steuer

Schnell wurde klar, dass es sich bei dem Fahrer auf dem mittleren Fahrstreifen um keinen geübten Mann am Steuer handeln kann: Die Polizeibeamten sahen das Heck des Fahrzeugs immer wieder nach rechts und links ausbrechen und dabei in andere Fahrstreifen schleudern.

Vollauf mit sich und den Autos beschäftigt, nahmen die Rennfahrer den Streifenwagen hinter sich offenbar nicht wahr. Der polizeilichen Einladung mit Blaulicht und Martinshorn zu einer Kontrolle folgten sie schließlich auf dem Südwall, in Höhe des Parkplatzes Friedensplatz.

35-Jähriger streitet alles ab

Hier wurde beiden Männern (25- und 35-jährige Dortmunder) der Vorwurf des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eröffnet. Während der 25-Jährige zwar nicht direkt eine Beteiligung an einem Rennen zugab, trotzdem aber eine Geldstrafe sofort hätte bezahlen wollen, stritt der 35-Jährige alles ab. Unter anderem erläuterte er den Polizeibeamten, dass sein BMW mit 170 PS für ein Rennen nicht ausreichend motorisiert sei.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft stellten die Beamten den Führerschein des 25-jährigen sicher, den des 35-jährigen mussten sie nach dessen Widerspruch beschlagnahmen. Beiden Männern untersagten sie die Weiterfahrt und auch das sonstige Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum.

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Im Nachgang sicherten die Polizeibeamten die Reifen-/Driftspuren an der Startlinie des Rennens. Deutlich zu erkennen die Fahrlinie des BMW auf dem mittleren Fahrstreifen, die teilweise in den rechten hineinragt.

Für einige Zeit werden die Männer nun darauf verzichten müssen, hinter dem Lenkrad eines fahrenden Autos sitzen zu dürfen – auch wenn es nur niedrig motorisierte Fahrzeuge sind...

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