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Polonäse durchs Sauerland

WICKEDE Gut gelauntes Publikum und eine Bühne: Mehr braucht "Frieda Braun" nicht. Auf Einladung der KAB Wickede begeisterte Karin Berkenkopf im Konradsaal als sauerländische Frohnatur mit bodenständigem Kabarett vom Feinsten.

Polonäse durchs Sauerland

„Tante Frieda“ in Bestform: Am Wochenende amüsierte sie das Publikum im Wickeder Konradsaal.

Gerade von ihrem Mann Erwin "wechjelaufen", hatte die urige Dame alle Hände voll zu tun, dem Publikum ihre Heimat, das Sauerland, näher zu bringen. Sympathie erhaschte sie sich gleich zu Anfang mit einer Tüte Russisch Brot. Dass die knusprigen Buchstaben eine Errungenschaft ihres Erwins und schon seit zwei Jahren abgelaufen waren - das strapazierte eher die Lachmuskeln der Zuschauer als deren Mägen. Doch wie konnte es so weit kommen, dass Frieda Hals über Kopf ihr geliebtes Winterberg verlassen hatte?

Länger sei es schon geplant gewesen, aber ständig sei etwas dazwischen gekommen. Erst die Hochzeit, dann das Schützenfest und später auch noch die Kinder Ulrike und Heinzbert ...

Der ständige Streit um die Fernbedienung

So kamen die Gäste in den Genuss einer Geschichte von "es Liesbeth" und deren Mann Franz, dem so genannten "Fußballextremisten". Der habe nämlich während der WM 2006 beide Hände in Gips gehabt und seiner Frau die Macht über die Fernbedienung überlassen müssen. Zu allem Übel schalte Liesbeth bei spannenden Szenen prompt um. Und da sich die anderen Sender zur WM-Zeit auf weibliche Zuschauer konzentrierten, "hat der André Rieu dem Franz den Anblick aller Tore vergeigt".

Aber nicht nur mit kleinen Lästereien über ihre Bekannten riss Tante Frieda ihre Gäste von den Stühlen. Es gab auch einige wertvolle Tipps, wie den zum Überleben eines Städters auf einem ortstypischen Polterabend.

Strategie: Immer zusammenbleiben

"Da gibt es nur eine Strategie: Immer zusammenbleiben!" Falls einer verloren gehe, komme er nie wieder so zurück, wie er vorher war. So geschehen mit Georg aus Düsseldorf: "Der wurde vom rangältesten Junggesellen am Büfett aus seinem Rudel gerissen." Erst einmal habe Georg Bruderschaft mit ihm trinken müssen, dann soll ihn die sauerländer Polonäse später "verschlungen und wieder ausgespuckt" haben. Und nachdem er in die Fänge der Brautmutter Anni mit ihren Krampfader-Geschichten geraten sei, habe man Georg am nächsten Morgen nur noch aus dem "Straßenbegleitgrün" fischen können.

Und damit dem ahnungslosen Publikum dieses Schicksal erspart blieb, zog sich Frieda schnell die Schlappen an und setzte ihren Weg mit einem letzten "Alles in Butter" fort.

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