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Pressen ohne Erschütterung

LINDENHORST Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) verlegt zurzeit ihre Gas-, Wasser- und Stromleitungen im Bereich der Lindenhorster Straße.

Pressen ohne Erschütterung

<p>Zurzeit werden die Rohre im späteren Gehwegbereich verlegt: Die Wasserleitung ist blau, die Gasleitung gelb.

Der Grund ist die geplante Verkehrsberuhigung für die Lindenhorster Straße nach dem Bahnübergang in Richtung Ellinghausen. Am Bahnübergang entsteht eine Fußgänger-Untertunnelung in Form eines Trog-Bauwerkes. "Unsere Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom sowie das Infokabel befinden sich in diesem Bereich und würden dort stören", erläuterte gestern DEW-Projektleiter Dirk Poschmann. "Wir müssen sie in einem anderen Abschnitt unterführen."

Dazu wird in knapp zwei Wochen ein stählernes Schutzrohr mit einem Durchmesser von einem Meter auf einer Länge von 24 Metern unter der Bahnstrecke durchgepresst.

Kabel werden gebündelt

In dies können dann alle Versorgungsleitungen und Kabel gebündelt eingezogen werden. Die gespundete Baugrube ist schon vorbereitet. Eine Spezialmaschine, eine große Hydraulikstation, wird das Rohr unter den Gleisen durchpressen. "Es muss ohne Erschütterungen erfolgen. Das ist wegen der Gleise so vorgeschrieben", schildert Matthias Seck, Geschäftsführer der bauausführenden Firma Paul Speeck. Anschließend wird die Erde aus dem Inneren des Rohrs herausgebohrt. Hinter den Gleisen, bei Haus Nr. 226, werden dann noch etwa 20 Meter Rohr verlegt.

Und wenn es stark regnen sollte und Wasser in der Baugrube steht? "Kein Problem für uns", antwortet Matthias Seck. "Wir pumpen es aus."

Verbindung zur Innenstadt

Außerdem werden die Versorgungsleitungen auf einer Länge von ca. 300 Metern in den späteren Gehwegsbereich der Lindenhorster Straße und Kolberger Straße verlegt. Eine Gas-Niederdruck-Leitung von 30 und eine Wasserleitung von 40 cm Durchmesser verbinden die Innenstadt und den nördlichen Bereich. "Durch eine optimale Abstimmung mit der Stadt und der Bahn AG können wir das Projekt sehr wirtschaftlich betreiben und im Januar 2008 den Weg für den weiteren Straßenausbau freimachen", berichtet Projektleiter Dirk Poschmann.

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