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Pro Kasten ein Euro mehr

Keiner wollte der Überbringer der schlechten Nachricht sein. Und so blieb die Preiserhöhung für Brinkhoff's & Co. lange Zeit eines der bestgehüteten Geheimnisse.

Mittlerweile ist "die Katze aus dem Sack", sind alle Kunden der Dortmunder Brauereien informiert. Demnach wird Flaschenbier teurer. Bis zu einem Euro pro Kiste.

Auch die DAB kämpft mit steigenden Rohstoffkosten beispielsweise für Hopfen und Braugerste. Glas werde zudem immer teurer, heißt es. Das gelte auch für Strom. Und dann sei da noch die Mehrwertsteuer-Erhöhung.

"Solche Kostensteigerungen können nicht mehr durch Einsparungen aufgefangen werden", überrascht Manfred Sträter von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Preiserhöhung nicht, die nicht nur für die DAB, sondern für eine ganze Reihe von Braukonzernen und großen Privatbrauereien gilt. Ein weiteres Sinken der Erlöse gefährde auch Arbeitsplätze.

Ob bald auch wieder beim Faßbier an der Preisschraube gedreht wird, darauf wollte Claus Altendorf vom Hotel- und Gaststättenverband Westfalen keine Wette abgeben. "Ich hoffe nicht." Zumal die Preise erst im vergangenen Jahr erhöht worden seien. Grundsätzlich bedauert Altendorf jeden Gastronom, "der heutzutage ausschließlich auf den Bierumsatz angewiesen ist."

Bei den Dortmunder Brauereien hat ohnehin der verregnete und unterkühlte Sommer die Laune regelrecht verhagelt. Nun hofft man, dass den Dortmundern der Bierdurst nicht noch mehr vergeht. NGG-Mann Sträter sieht jedenfalls noch keinen Grund zur Entwarnung für die Braustätte an der Steigerstraße, trotz "erkennbarer Fortschritte". "Das Jahr 2007 wird sicherlich nicht als das Jahr der Biertrinker in die Geschichte eingehen." So erwiesen sich die Monate August und September für die Branche als Katastrophe.

Doch auch wenn der Bierabsatz weiter sinken sollte, fordert die Gewerkschaft für die nächste Tarifrunde, die bald beginnt, für die Brauer und Mälzer einen kräftigen Schluck aus der Lohnpulle. ar

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