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Schulfest mit TV-Stars

Promis beim Schulfest in Hörde

HÖRDE Fernsehprominenz gab sich beim Schulfest der Karl-Müchler-Schule jetzt die Klinke in die Hand: Mathieu Carrière, Schauspieler und Ex-Dschungelcampbewohner, und die Seherin Lilo von Kiesenwetter zogen das Interesse von Schülern, Eltern und Lehrern auf sich.

Promis beim Schulfest in Hörde

Mathieu Carrière mit Schulleiterin Barbara Kulke.

„Die beiden sind Freunde von mir“, erklärte Schulleiterin Barbara Kulke dem prominenten Besuch. Der Schauspieler und die Seherin hatten sich vor rund 15 Jahren in einer Talkshow kennen gelernt. Die Tochter von Lilo von Kiesenwetter hatte später an der privaten Karl-Müchler-Schule ihr Abitur abgelegt. Beide Fernseh-Gesichter interessieren sich als Eltern einerseits für Jugendliche, andererseits für das alternative Konzept der Schule. „Wir haben nur etwa 60 Schüler, die in sehr kleinen Klassenverbänden lernen. Es sind Schüler, die aus unterschiedlichen Gründen durch die Maschen an staatlichen Schulen gefallen sind“, so Schulleiterin Kulke. In den kleinen Klassen wäre es viel besser möglich, auf individuelle Bedürfnisse der Schüler einzugehen, sie intensiv kennen zu lernen, mit allen Stärken und Schwächen.

An der Karl-Müchler-Schule, die auf Subventionen verzichtet und sich über das Schulgeld von 590 Euro pro Schüler selbst trägt, können die Schüler den Haupt- und Realschulabschluss und das Abitur machen. „Da entsprechen wir natürlich den Standards des Landes, mit zentralen Abschlussprüfungen und dem Zentral-Abitur.“ Zu dem jährlichen Fest im kleinen Schulgebäude und dem dahinter liegenden Garten kommen vor allem jüngere Schüler gern. „Die Älteren schauen meist nur kurz vorbei“, meinte die stellvertretende Schulleiterin Monika Pfeiffer. Aber am Samstag war es ein bisschen anders, denn nicht wenige wollten sich ein Autogramm bei den Stargästen abholen. Mathieu Carrière nutzte die Veranstaltung auch, um in einer Lesung sein neues Buch „Im Innern der Seifenblase“ vorzustellen. „Aber ich interessiere mich auch für die Schüler, ihre Probleme und Hoffnungen. Wahrscheinlich bin ich neugieriger auf sie als andersherum.“ Auf jeden Fall waren es die Schüler auch und ließen es sich nicht nehmen, Fotos mit Carrière zu schießen oder sein begehrtes Autogramm mitzunehmen.

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