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Prozessbeginn nach Überfall-Serie

DORTMUND Zwei Jahre nach einer Serie von bewaffneten Raubüberfällen in Dortmund und Lünen hat vor dem Dortmunder Landgericht der Prozess gegen zwei Männer (41 und 43) begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, im Sommer 2006 eine Bäckerei im Kreuzviertel, einen Juwelier in Hörde und eine weitere Bäckerei in Lünen überfallen zu haben.

Bei ihren Taten sollen die beiden Männer die Angestellten mit Schusswaffen bedroht und eingeschüchtert haben. Den Überfall auf das Juweliergeschäft brachten sie offenbar in aller Ruhe zu Ende, nachdem sie die angestellte Goldschmiedin mit Klebeband gefesselt hatten. Zu Prozessbeginn legten beide Männer Geständnisse ab. Weil sie bereits erheblich einschlägig vorbestraft sind, droht ihnen in dem jetzigen Prozess auch die Verhängung der Sicherungsverwahrung. Unter anderem sind sie zuletzt in Bochum zu je vier Jahren Haft verurteilt worden. Diese Strafe muss in die nun zu findende Strafe einbezogen werden.

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