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Publikum wippte mit

BRACKEL Bewegend, emotional, aber auch fröhlich und heiter war das Konzert im Knappschaftskrankenhaus in Brackel. Im Rahmen der Themenreihe "Kunst und Kultur im Knappschaftskrankenhaus" traten der Ballettkursus unter der Leitung von Irina Gubernik und die Musikschüler von David Oriewskij aus dem Kulturzentrum Balou auf.

Das Ballett unterstützten außerdem einige Tänzerinnen aus Bochum. Bernd Rosenberg (Akkordeon), Django Kroll (Kontrabass) und Jürgen Schröder (Klarinette) der Gruppe "Romberg Klezmer" trugen kunstvolle Musikstücken wie etwa ein Lied aus dem Film "Schindlers Liste" vor. Irina Gubernik hatte mit ihren Schülerinnen acht Tänze einstudiert, die in verschiedenen Formationen und mit Mädchen unterschiedlicher Altersgruppen auf der Bühne aufgeführt wurden. "Diese Veranstaltungen dienen einerseits zur Unterhaltung unserer Patienten", erzählte Wolfgang Skorvanek, Sprecher des Krankenhauses, "andererseits sollen sie ihnen Kunst und Kultur auf schönem Wege ein wenig näher bringen". Und die Freude sah man dem Publikum an. Jeder Vortrag wurde mit viel Beifall bedacht, und selbst kleine Fehler konnten die Zuschauer nicht beirren.

 Rund 100 Leute kamen zum Konzert, darunter hauptsächlich Patienten und mitfiebernde Eltern, die ihren Kindern auf der Bühne die Daumen drückten.

 Ballettgruppe bot Vielfalt

Nachdenklich wurden sie, wenn die Geige oder das Klavier erklang, wogegen man bei den heiteren Stücken den ein oder anderen auf seinem Stuhl mitwippen sah. Wo die Schüler von David Oriewskij mit ihren eingängigen Musikstücken gefielen, bot die Ballettgruppe von Irina Gubernik wahre Vielfalt und wechselte ihre Kostüme vom Sommerkleid hin bis zum Hut mit Krawatte.

"Nächstes Jahr werden Künstler einer russischen Musikschule den Patienten ein Programm darbieten"; verriet Wolfgang Skorvanek. Stolz konnten die Eltern auf ihre Kinder allemal sein. Sie begeisterten das Publikum, machten ihren Krankenhausaufenthalt erträglicher und erfreuten ihre Lehrer mit der guten Darbietung.

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