Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Die Nordstadt wird zur Festwiese und zum Flohmarkt

Quartiersmanagement plant viele Aktionen für den Sommer

Nordstadt Dank einer Finanzspritze kann das Quartiersmanagement für die Nordstadt in den kommenden Monaten viele Projekte realisieren. So wird der Borsigplatz still stehen und Hinterhöfe werden zu Flohmärkten. Es wird auch eine Festwiese geben.

Quartiersmanagement plant viele Aktionen für den Sommer

Am 16. Juni werden zwischen Borsigplatz und Mallinckrodtstraße wieder viele Innenhöfe zu Flohmärkten. Foto: Oliver Schaper (Archiv)

Eine Tradition setzt sich fort: Bereits im neunten Jahr in Folge erhalten gleich mehrere Projekte des Quartiersmanagements in der Nordstadt eine finanzielle Förderung mehrerer Einrichtungen: Die Wohnungsunternehmen Julius Ewald Schmitt, LEG, der Spar- und Bauverein, Vivawest, Dogewo21, Dr. Hetmeier Immobilien und die EDG engagieren sich mit einer Finanzspritze in Höhe von insgesamt 46.000 Euro.

Das Team des Quartiersmanagements um Annette Kritzler, Didi Stahlschmidt, Alexander Sbosny und Martin Gansau hat mit den Mitteln ein umfangreiches Programm geplant. Finanziert werden folgende Maßnahmen:

Hofmärkte in der Nordstadt

Zum dritten Mal werden die Innenhöfe der Nordstadt für die Dortmunder geöffnet. Aus vielen nachbarschaftlich gestalteten Standorten ergibt sich ein über den ganzen Stadtteil ausgedehnter Flohmarkt mit einigen kulturellen und kulinarischen Highlights. Ziel in diesem Jahr ist es, die Standorte entlang der Linie Borsigplatz und Mallinckrodtstraße zu bündeln. In diesem Jahr finden die Hofmärkte am 16. Juni (Samstag) statt. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Mai möglich.

Kinder- und Familienfest im Hafenquartier

Das Kinder- und Familienfest findet am 6. Juli (Freitag) ab 14 Uhr auf dem „Michaelis-Platz“ in der Westerbleichstraße statt. Gestaltet wird es mit den Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit, die in der Hafenrunde zusammengeschlossen sind.

Musik-Kultur-Picknick

Die Open-Air-Reihe startet am 29. Juli (Sonntag) mit einem leicht veränderten Konzept. Das Programm wird auf vier Veranstaltungstage konzentriert, die jedoch mehr bieten werden als in den Vorjahren. Zur gewohnten Livemusik gibt es ergänzende Angebote aus unterschiedlichen kulturellen Sparten. Zum Auftakt und zum Abschluss werden mit einem „Global Pop Day“ und einem „Hip Hop Event“ Thementage gestaltet. Die beteiligten Bands werden über das Programm des Kulturbüros „Dortmund macht lauter“ gefördert.

Nordstadt spielt

Die Initiative zur positiven Belebung öffentlicher Räume im Stadtteil wird durch zwei Bausteine gestärkt: Mit Spieletonnen werden Materialen zur alltäglichen Nutzung und zur Bewegungsförderung bereitgestellt. Zudem wird mit Aktionstagen das Mobilitätsverhalten von Kindern und Jugendlichen verbessert. Sie lernen, sich sicher durch den Stadtteil zu bewegen, und setzen dabei unterschiedliche Fortbewegungsmittel ein: zu Fuß, mit dem Rad oder auch mal mit dem Rollstuhl. Einen fixen Termin gibt es noch nicht, angedacht ist aber ein Tag im Sommer.

Quartiersmanagement plant viele Aktionen für den Sommer

Alexander Sbosny (v.l.), Annette Kritzler, Didi Stahlschmidt und Martin Gansau vom Quartiersmanagement. Foto: Oliver Schaper

Still-Leben am Borsigplatz

Was zweimal geschieht, ist Tradition, was dreimal geschieht, ist Brauchtum. Und so fühlt sich das Still-Leben am Borsigplatz, veranstaltet unter dem einladenden Titel „Borsig nehmen Sie Platz“, auch bereits an. Am 26. August (Sonntag) wird zum dritten Mal einen ganzen Tag lang der gesamte Verkehr am Borsigplatz zur Ruhe kommen. Und dann zeigt sich der Platz in seiner ganzen Schönheit. Rundherum stehen, wie einst im Kulturhauptstadtjahr auf der A 40, aneinandergereihte Festzeltgarnituren. Die Bewohnerschaft wird wieder ordentlich auffahren: Der schönste Tisch wird prämiert, es gibt viel Kultur, Kulinarisches und – vor allem – gelebte Nachbarschaft.

Hafenspaziergang

Alle Facetten des Dortmunder Hafens und des Hafenquartiers werden Besucher des Hafenspaziergangs am 1. September (Samstag) erleben. Gastronomie, Kultureinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Kirchen, soziale Einrichtungen, Menschen unterschiedlichster Kulturen laden zu offenen Türen, Livemusikveranstaltungen, Rundgängen und -fahrten zu Lande und zu Wasser ein. Spannende Attraktionen sind in Planung – wieder sind neue Akteure dabei und erneut ist das Programm noch ein Stück umfangreicher geworden.

Adventskalender Borsigplatz

Der Adventskalender bindet Traditionsveranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt des Gewerbevereins oder die schwarz-gelbe Nikolausfeier ein. Mit anderen kulturellen Events sollen weitere Zielgruppen angesprochen werden. An allen 24 Adventstagen gibt es ein eigenes Angebot, gestaltet von Atelierhäusern, sozialen Einrichtungen, Künstlergruppen und Gastronomiebetrieben. „Programmheft“ ist der von Tobias Marx liebevoll gestaltete Adventskalender, der hinter den 24 Türchen die Veranstaltungshinweise versteckt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Kinderglück verteilt mehr als 1.500 Schulranzen

Schulranzenprojekt hilft bedürftigen Familien

Dortmund Viele Kinder würden am ersten Schultag mit einem Stoffbeutel oder einer Plastiktüte losziehen, wenn es das Schulranzenprojekt von Kinderglück e.V. nicht gäbe. Mehr als 200 Euro kostet ein guter Schulranzen, immer mehr Familien können sich das nicht leisten. Kinderglück verschenkt mehr als 1.500 Sets. Ein riesiger Kraftakt.mehr...

Widerstand gegen Wohnungen an der Sckellstraße

Anwohner wehren sich gegen die Pläne der Stadt Dortmund

Dortmund An der Sckellstraße in Dortmund, auf dem ehemaligen Parkplatz des Berufsskollegs, soll ein neues Wohnquartier entstehen. Anwohner begleiten die Pläne mit Skepsis und kündigen Widerstand an.mehr...

Start-Up Smartvie will weiter wachsen

Dortmunder Alternative zu Amazon und Ebay verkauft Anteile

Dortmund Das junge Unternehmen Smartvie aus dem Dortmunder Hafenviertel will weiter wachsen. Klappen soll das mit einem Konzept, das eine Mischung aus Ebay und Amazon ist. Geschäftsführer Mustafa Azim sucht jetzt Unterstützung.mehr...

rnAbiball kostet mehr als ein Neuwagen

Bis zu 45.000 Euro für eine Abifeier

Dortmund Bis zu 45.000 Euro kosten die Abibälle, die in den nächsten Wochen anstehen. Dafür sparen die Eltern meist über Jahre im Vorfeld, Schüler stocken die Kasse durch Vor-Finanzierungs-Partys, Car-Wash-Days und Waffelverkauf auf. Doch das dicke Ende kommt meist trotzdem.mehr...

Kinderschutzbund kümmert sich um Flüchtlingskinder

Helfer lassen blutige Bilder verschwinden

Dortmund Mehr als 3000 Mal leistete der Kinderschutzbund 2017 Hilfe, Unterstützung und Vorsorge, darunter waren erschütternde Fälle. In diesem Jahr feiert der Verein sein 50-jähriges Bestehen. Und auch sonst hat sich der Kinderschutzbund einiges vorgenommen.mehr...

Postbank zieht ins Westfalenforum

Hoffnung fürs verödete Einkaufszentrum

Dortmund Die Postbank zieht in das fast leer stehende Westfalenforum und schließt dafür ihre Filiale an der Reinoldistraße. In dem seit Jahren verödeten Einkaufszentrum im Herzen der City wird auch das erste Vertriebszentrum der Bank eingerichtet. Noch tröpfeln die Informationen, die Recherche vor Ort endete mit einem Rausschmiss.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden