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Radeberger stärkt Standort mit neuer Abfüllanlage

DORTMUND Bei den Dortmunder Brauereien braut sich was zusammen. Und zwar im positiven Sinne. Die Radeberger Gruppe will den Standort stärken. Geplant ist eine neue Abfüllanlage für die Braustätte an der Steigerstraße. Spätestens 2010 soll sie in Betrieb gehen.

Radeberger stärkt Standort mit neuer Abfüllanlage

Wenn es nach der Gewerkschaft geht, soll am Montag bei der DAB gestreikt werden.

Derzeit kann Deutschlands größter Bierbrauer in Dortmund rund zwei Mio. Hektoliter abfüllen. Mit der neuen Anlage, die eine ältere ersetzen soll, könnte der Ausstoß deutlich steigen. Für die in der Vergangenheit arg gebeutelten Brauer und Mälzer dürfte das ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk sein, über das sie angeblich auf einer Versammlung bereits informiert wurden. Dortmund profitiert dabei möglicherweise vom Standortstreit um die Binding-Brauerei in Frankfurt, die durch ein Neubaugebiet in ihrem Betrieb bedroht ist. So könnten Marken wie Binding, Henninger, Clausthaler und Schöfferhofer auch in Dortmund gebraut werden, heißt es, da sie keine geschützte Herkunftsbezeichnung darstellten.

Manfred Sträter von der Gewerkschaft NGG freut sich über das Bekenntnis von Radeberger zum Standort. Dennoch bleibt er vorsichtig. Schon einmal war eine Abfüllanlage versprochen worden. Nach der Schließung der Brinkhoff´s Brauerei sollte bei der DAB 2006 eine dritte Anlage aufgebaut werden. Doch daraus wurde nichts. Damals war das ohnehin schwache Biergeschäft noch einmal im „zweistelligen Bereich“ eingebrochen.

Mittlerweile blickt man bei den Dortmunder Brauereien wieder optimistisch in die Zukunft. Dank Radeberger, die seit Mai 2007 kräftig in die heimischen Marken DAB, Kronen, Brinkhoff´s und Hövels investierten, und damit den Bierdurst der Dortmunder wieder weckten. NGG-Geschäftsführer Sträter bestätigt das. Dortmunder Bier sei wieder hoffähig. „Die Absatzzahlen für das laufende Jahr sind vielversprechend.“ Bei Radeberger wollte man sich zur „Investitionsplanung“ nicht äußern.

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