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Info-Veranstaltung

Radweg auf Hoeschbahntrasse nur mit Bürger-Engagement

KÖRNE Die Nachricht des Abends war eindeutig: Ohne Bürgerengagement wird die Umsetzung des Projekts Gartenstadtradweg schwierig. Das Projekt war am jetzt Thema der ersten Bürgerwerkstatt im Wohn- und Begegnungszentrum Am Zehnthof.

Radweg auf Hoeschbahntrasse nur mit Bürger-Engagement

Noch liegen teilweise die Schienen der alten Hoesch-Bahn - zum Ärger vieler Radfahrer.

Bislang gab es nur Begehungen mit der Politik oder dem Regionalverband Ruhr (RVR) auf der alten Hoeschbahntrasse, aber noch keine Bürgerveranstaltung zu dem Thema Gartenstadtradweg. Das hatte jetzt ein Ende mit der ersten Bürgerwerkstatt. 30 Besucher kamen, eingeladen hatte Ratsherr Heinz-Dieter Düdder.

 Das Projekt, das offiziell beim RVR unter dem Namen Gartenstadtradweg läuft und Scharnhorst über die alte Hoeschbahntrasse mit dem Phoenix-See verbinden soll, nimmt für den Körner Teil im Bereich des alten Güterbahnhofs seit 2008 konkrete Formen an.Für diesen Bereich präsentierten Dieter Caspari und Gesine Schulte vom Körner Kunst- und Kulturverein ihre Ideen. Danach sollen das alte Bahnwärterhäuschen und das Firmengebäude von Holstein & Kappert als Architektur- und Industriedenkmäler erhalten und einbezogen werden.

 Den Beteiligten schwebt eine Art Naturerlebnispark mit Radstrecke vor. Dazu soll es, so Düdder, Schilder zu den vielen Industriedenkmälern entlang des Radweges geben. Außerdem könnten Fitnessangebote für alle Generationen sowie Kletterwände angelegt werden. Wolfgang Becker vom Initiativkreis Naturlehrpfad „Alte Körne“ stellte Naturprojekte vor, die – wie am Naturlehrpfad – auch entlang des Gartenstadtradweges möglich seien.

 Zum aktuellen Stand erklärte der Ratsherr, dass das Projekt nach Schätzungen des RVR 14 Millionen Euro kosten werde. „Die Fördermittel müssen allerdings noch akquiriert werden, außerdem gibt es noch keine zeitliche Fixierung.“ Hauptkostenpunkt sei die Sanierung der Brücken im Bereich der Gartenstadt. Zudem müssten noch an den Radweg angrenzende Freiflächen von Privateigentümern sowie der Dortmunder Eisenbahn losgekauft werden. „Wir brauchen eine starke Bürgerbewegung“, erklärte Düdder.

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