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Rahmenplan soll Ghetto verhindern

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Vorbei sind die Zeiten, als man noch im Plus am Geismerg einkaufen konnte. Archiv

Scharnhorst Rüdiger Schmidt Die SPD-Fraktion wird in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Scharnhorst eine Rahmenplanung für Scharnhorst-Alt beantragen. Mit ihr soll die Infrastruktur des Stadtteils verbessert werden. "Sowohl die Wohngebiete beiderseits der Friedrich-Hölscher-Straße als auch die ehemalige Bergarbeitersiedlung beiderseits der B 236 n weisen unterschiedliche Defizite auf", erklärt SPD-Fraktionssprecher (Foto) die Initiative seiner Partei.

Beiderseits der Friedrich-Hölscher-Straße gebe es keine Einkaufsmöglichkeiten mehr, seitdem der Plus am Geismerg seine Tore geschlossen hat. Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr sei unzureichend. Außerdem fehle es an Parkraum, und die Straßen seien in schlechtem Zustand. Ein schwieriges Umfeld besonders angesichts des hohen Durchschnittsalters der Bevölkerung.

Von einer "Insellage" und der "Gefahr einer Ghettoisierung" spricht Rüdiger Schmidt im Falle der Bergarbeitersiedlung am Wambeler Holz und an der Wambeler Heide, die von der B 236 n durchschnitten wurde. Hier wohnen zum Großteil Menschen mit Migrationshintergrund. Die Straßen seien hier teilweise in sehr schlechtem Zustand. Fehlende soziale Kontrolle führe zu Ruhestörungen, Alkoholmissbrauch und Begehung von Straftaten. Die Anwohner hätten ein Bedürfnis nach höherer Sicherheit und wünschten sich eine stärkere Präsenz von Ordnungskräften.

Die BV tagt am Dienstag (2.9.) um 15.30 Uhr in der Aula der Gesamtschule Scharnhorst, Mackenrothweg 15.

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