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Liveticker

Ratssitzung mit Neonazi-Ratsherr endet nach 44 Minuten

DORTMUND Das Rathaus als Hochsicherheitszone: Der neu gewählte Rat der Stadt Dortmund hat am Mittwoch erstmals getagt. Mit dabei: Der wegen mehrerer Gewalttaten verurteilte Neonazi Siegfried Borchardt. Unser Ticker aus der Ratssitzung und von den Begleitumständen zum Nachlesen.

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Im Stadtgarten warten gut bewachte Neonazis auf die Ratssitzung.

Das Rathaus gleicht einer Festung.

Abgesondert: Siegfried Borchardt im Dortmunder Ratssaal, der Platz neben ihm bleibt frei. Daneben: Ratsherr und Polizeibeamter Thorsten Hoffmann (CDU)

Protest vor dem Rathaus gegen Nazis.

Neonazi im Rat - die Lage vorm Rathaus

"Dortmund hat keinen Platz für Rechtsextremismus": Flashmob mit Schildern auf dem Friedensplatz.
Protest vor dem Rathaus gegen Nazis.
Protest gegen den Nazi im Rathaus.
Jutta Reiter vom DGB.
Jutta Reiter vom DGB (rechts) und Pfarrer Friedrich Stiller (links) hielten auf dem Friedensplatz die Reden. Sie wollen das bild von der Nazi-Hochburg Dortmund nicht mehr sehen und ein anderes Auftreten der Stadt nach außen erzeugen.
Der frühere Aplerbecker Bezirksbürgermeister Sascha Mader (CDU) nahm an der Demo auf dem Friedensplaatz teil.
Auch die Nordstadt war da. 400 Dortmunder protestierten auf dem Friedensplatz gegen Nazis.
"Dortmund bunt statt braun": 400 Demonstranten sprachen sich vor der Ratssitzung im Rathaus gegen Rechtsextremismus aus.
Jutta Reiter vom DGB setzt ein Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Pfarrer Friedrich Stiller vom Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus forderte ein Verbot der Partei "Die Rechte", die mit je einem Sitz im Rat der Stadt sowie in vier Bezirksvertretungen vertreten ist.
Noch nie war in Dortmund so viel Presse versammelt, wenn sich der Rat konstituiert hat. Jutta Reiter vom DGB übergibt hier T-Shirts an die Fraktionen, deren Aufschrift den Protest gegen Rechtsextremismus darstellte.
Das Blockade-Bündnis "Blockado" baute seinen Namen mit lebenden Buchstaben auf.
"Nazis stoppen" - Dortmund setzt auf dem Friedensplatz ein buntes Zeichen gegen braunes Denken.
Auch die Gewerkschaft ver.di hatte zum Protest aufgerufen.
Überall sichtbar: Polizei in der Innenstadt.
Polizei am Rathaus.
Polizei am Rathaus.
Polizei am Rathaus. Rechts im Bild: Neonazis.
Polizei am Rathaus.
Polizei am Rathaus.
Rathaus-Besucher am Eingang.
Polizei am Rathaus.
Kontrollen vor dem Zugang zum Rathaus.
Kontrollen für Zuschauer vor dem Zugang zum Rathaus.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband: Plakativ gegen Rechtsextremismus.
Ein Polizist auf dem Friedensplatz.
Jutta Reiter vom Deutschen Gewerkschaftsbund.
Für die konstituierende Ratssitzungn in Dortmund interessieren sich auch viele Fernsehteams.
Georg Deventer und Anja Butschkau von der Arbeiterwohlfahrt laden zur Demo gegen Nazis ein.
Vielfalt ist in Dortmund Alltag.
Respekt und Dialog: Demonstranten wehren sich gegen verfassungsfeindliche Extremisten.
Freiheit und Demokratie - dafür werben Demonstranten heute in Dortmund.
Bunt stadt braun: Dortmund zeigt Flagge auf dem Friedensplatz.

  • Erste Ratssitzung in Dortmund mit dem verurteilten Gewalttäter Siegfried Borchardt
  • Starke Polizeipräsenz vor dem Rathaus - Reaktion auf Neonazi-Gewalt am 25. Mai
  • Gegendemonstration mit rund 400 Teilnehmern
  • Starkes Medieninteresse an Dortmunder Ratssitzung
  • Alle Zuschauerplätze besetzt, kein Platz für Neonazis
  • Birgit Jörder (SPD) und Manfred Sauer (CDU) zu Bürgermeistern gewählt
  • Ratssitzung nach nur 44 Minuten beendet

"Unsere Stadt hat Nazis satt". Stimmt. pic.twitter.com/03GRpd3NrJ

  • Von 10 bis 14.30 Uhr wird es eine geschlossene Veranstaltung im Rathaus zur Vielfalt, Toleranz und Demokratie geben. Die 600 Plätze seien „absolut überbucht“, stellte Rechtsdezernentin Diane Jägers erfreut fest.
  • Draußen vor der Tür veranstaltet das Blocka-DO-Bündnis eine Kundgebung ab 13.30 Uhr auf dem Friedensplatz mit kreativen Aktionen gegen Nazis.
  • Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus ruft zum Flashmob ab 14 Uhr ebenfalls auf dem Friedensplatz auf. Die Schausteller stellen die Public-Viewing-Fläche zur Verfügung. Man sollte nicht über den Stadtgarten kommen, rät der Arbeitskreis, sondern über die üblichen Zugänge zum Friedensplatz.

DORTMUND Bilder einer Eskalation - am Montag sind Videoaufnahmen der Neonazi-Randale vor dem Dortmunder Rathaus aufgetaucht. Die Bilder zeigen unter anderem, wie aggressiv Neonazis vor dem Eintreffen erster Polizeikräfte versuchten, ins Rathaus zu gelangen.mehr...

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Im Stadtgarten warten gut bewachte Neonazis auf die Ratssitzung.

Das Rathaus gleicht einer Festung.

Abgesondert: Siegfried Borchardt im Dortmunder Ratssaal, der Platz neben ihm bleibt frei. Daneben: Ratsherr und Polizeibeamter Thorsten Hoffmann (CDU)

Protest vor dem Rathaus gegen Nazis.

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