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Raucher bleiben draußen

Das Netz um die Raucher zieht sich immer enger. Nicht nur in öffentlichen Gebäuden und Kneipen müssen sie bald endgültig vor die Tür: Auch die Stadtwerke (DSW 21) verschärfen das Rauchverbot für die Stadtbahn.

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Ab 1. Januar müssen Raucher draußen bleiben. Menne

Nachdem seit 2004 das Rauchen auf den Bahnsteigen geahndet wird, hatten sich die Verteilerebenen zu Rauchertreffs entwickelt. Damit ist ab 1. Januar Schluss. Das Rauchverbot gilt dann für alle Bereiche der Stadtbahnanlagen - also auch die Pagode am Stadtgarten oder den Eingangsbereich der zentralen Station Kampstraße.

Von den Betroffenen wollte sich dort kaum jemand dazu äußern, Raucher rauchen lieber heimlich. Johannes Fromme (19, 1. Foto) aus Wellinghofen traute sich: "Ich find's gut, weil ich selbst nach siebeneinhalb Jahren im Dezember mit dem Rauchen aufhören will und es richtig finde, dass Nichtraucher vor dem Qualm geschützt werden."

Genau wie er raucht auch Brigitte Schröder (45, 2. Foto) eine Schachtel am Tag. Auch sie hat kein Problem mit dem Verbot, "wenn's draußen stürmt und regnet, rauch' ich eben nicht".

Im Fußgängertunnel am Hauptbahnhof wie im Bahnhof selbst sind Zigaretten sogar schon ab diesem Samstag (1. 12.) tabu.

"Vor den Eingängen werden dann Aschenbecher aufgestellt und entsprechende Rauchverbots-Schilder angebracht", sagt DSW-Sprecher Bernd Winkelmann. Die DSW-Service-Mitarbeiter wachen über die Einhaltung des Rauchverbots. "Wer sich nicht daran hält, wird mit 15 Euro zur Kasse gebeten", erklärt Winkelmann.

Probleme erwartet er allerdings nicht. Das Rauchverbot an den Bahnsteigen werde im Großen und Ganzen eingehalten. Winkelmann: "Es gab mal einen Fahrgast, der dem Service-Mitarbeiter 15 Euro in die Hand gedrückt und gesagt hat: Die Zigarette rauche ich jetzt noch aus." An oberirdischen Bus- und Bahn-Haltestellen wird aber wohl kein Rauchverbot gelten. "Das wäre nicht zu kontrollieren", weiß Winkelmann. Oli/bel

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