Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Männer sollten Zigaretten ausmachen

Raucher prügeln Schaffner in RE4 krankenhausreif

DORTMUND/WITTEN Ein Schaffner ist am Freitagabend im Regionalexpress 4 zwischen Witten und Dortmund von drei Männern zusammengeschlagen worden. Dabei hatte der Zugbegleiter die Raucher nur gebeten, ihre Zigaretten auszumachen.

Raucher prügeln Schaffner in RE4 krankenhausreif

Eine Regionalbahn. Foto: dpa (Symbolfoto)

Dem Schaffner waren die drei rauchenden Männer auf der Fahrt des RE4 zwischen Witten und Dortmund aufgefallen. „Daraufhin informierte sie der Bahnmitarbeiter über das Rauchverbot und forderte die Raucher eindringlich auf, die Zigaretten auszumachen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundespolizei.

Das fanden die Raucher anscheinend überhaupt nicht lustig. Zwei von ihnen schnappten sich den 58-jährigen Schaffner und hielten ihn fest, während der dritte Mann auf ihn einschlug und eintrat. Danach flüchteten sie innerhalb des Zuges. Nach der Ankunft des Regionalexpresses fahndeten Bundespolizisten nach den Tätern, fanden sie aber nicht. „Nach Angaben des 58-Jährigen sei es möglich gewesen, dass die Täter den Zug schon vor Ankunft im Dortmunder Hauptbahnhof verlassen hätten“, so die Bundespolizei.

Schaffner erlitt diverse Prellungen

Der Zugbegleiter wurde aufgrund seiner Verletzungen in eine Dortmunder Klinik eingeliefert. Er hatte diverse Prellungen, außerdem klagte er über Übelkeit. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Sie sucht nun die Täter - und Zeugen.

Weil der Zug nicht videoüberwacht war, werden Zeugen des Vorfalls gebeten, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

Festnahme im Hauptbahnhof Dortmund

Schwarzfahrer gibt Tötungsdelikt in Frankfurt zu

DORTMUND Ein Routineeinsatz der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof hat am Donnerstag zu einem unerwarteten Ermittlungserfolg geführt: Ein 18-Jähriger sollte festgehalten werden. Wegen Schwarzfahrens. Dann wurde klar: Der junge Mann soll eine deutlich schlimmere Tat auf dem Gewissen haben. mehr...

Dortmund Nachdem ihm der Diebstahl von Tabak misslungen war, griff ein 21-jähriger Dieb sein Opfer später erneut an. Mit der Schlagfertigkeit seines Opfers hatte er allerdings nicht gerechnet.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Einsatz in leerstehendem Bürogebäude

Vier Tatverdächtige bei Einbruch gestellt

GARTENSTADT. Auf frischer Tat ertappt hat die Polizei am Freitag eine mutmaßliche Diebesbande in der Gartentadt. Vier Männer, die in ein leerstehendes Bürohaus eingedrungen waren, kamen vorübergehend ins Polizeigewahrsam. mehr...

An der Flughafenstraße

13-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

BRACKEL. Ein 13-jähriger Junge ist am Freitagabend gegen 19.40 Uhr auf der Flughafenstraße in Brackel beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. mehr...

Stadt-Marketing

Darum hat Dortmund kein Stadt-Logo mehr

DORTMUND Düsseldorf hat eins, Bochum hat eins, sogar Unna oder Datteln leisten sich eins: Mit einem modernen Logo wollen viele Städte Profil zeigen. Dortmund hatte einst ein sehr beliebtes Logo - doch mittlerweile verzichtet die Stadt ganz bewusst darauf. Dahinter steckt eine leidvolle Geschichte.mehr...

41-Jähriger starb nach Auseinandersetzung

Zwei Festnahmen nach gewaltsamem Tod in Huckarde

HUCKARDE. Gewaltsam zu Tode kam an diesem Wochenende ein 41-jähriger Mann aus Polen in Huckarde. Die Polizei nahm zwei seiner Landsleute fest, die unter dem Verdacht der Körperverletzung mit Todesfolge stehen.mehr...

Themen der Sonntagszeitung

Die Religion, die keine Heimat braucht

Dortmund/ Lünen/ Schwerte Es gibt sie seit 57 Jahren und sie ist über 30 Personen stark: die Bahai-Gemeinde in Dortmund. Einmal im Monat trifft sie sich in einem Wohnzimmer zu ihrem 19-Tage-Fest. Weil die Gemeinde kein eigenes Zentrum hat – noch nicht.mehr...

Schadensbilanz nach Sturm Friederike

Der Waldspaziergang muss ausfallen

DORTMUND Umgefallene Bäume und Wände, abgedeckte Dächer, ausgefallene Züge – am Freitag ist der Tag der Schadensbilanz nach Orkan Friederike. Die Feuerwehr wird wohl erst am Freitagabend mit dem letzten ihrer über 800 Sturm-Einsätze fertig sein. Für Dortmunds Wälder gilt derweil ein Betretungsverbot.mehr...