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LKA durchsucht Wohnungen

Razzia gegen rechte Internet-Hetze - Schwerpunkt in Dortmund

DORTMUND Schlag gegen rechte Hetzer im Netz: Das Landeskriminalamt NRW hat die Wohnungen von fünf Beschuldigten in Dortmund, Schwelm und im thüringischen Weimar durchsucht. Der Schwerpunkt der Razzia lag dabei in Dortmund.

Gegen die 29 bis 41 Jahre alten Männer liefen bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafverfahren wegen Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, teilte das LKA am Donnerstag mit. In welchem Stadtteil die drei Wohnungen liegen, die in Dortmund durchsucht wurden, dazu sagte die Staatsanwaltschaft Köln auf Nachfrage nichts.

Ein 35-Jähriger sei in Schwelm wegen eines bestehenden Haftbefehls in einer anderen Sache festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln. Bei den Durchsuchungen sichergestellte Mobiltelefone und Computer werden jetzt ausgewertet. 

Jäger: Rechtsextreme Hetze im Internet hat dramatisch zugenommen

Das LKA hatte im vergangenen Jahr eine „Task Force zur Bekämpfung rechter Hetze im Internet“ eingerichtet. Sie sucht gezielt nach strafrechtlich relevanten Hass-Postings und zeigt sie an. Die rechtsextreme Hetze im Internet habe dramatisch zugenommen, zeige sich offen aggressiv und oft sogar mit Klarnamen, hatte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) damals erklärt. 

Erst Mitte Februar hatte es in Dorstfeld eine große Razzia in Dorstfeld gegeben. Damals wurden nach gezielten Angriffen auf Polizisten mehrere Wohnungen durchsucht und Handys, Laptops und eine Schusswaffe beschlagnahmt.

DORSTFELD Für Neonazis in Dortmund und Niedersachsen begann der Morgen mit einem Polizeieinsatz. Polizisten suchten in mehreren Wohnungen nach Hinweisen auf zahlreiche Straftaten. Sie beschlagnahmten unter anderem Handys, Laptops - und eine Schusswaffe. Bei einer Durchsuchung mussten die Beamten selbst zur Waffe greifen.mehr...

 

Mit dpa

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