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Rüdiger Schmidt: Sofort konkrete Anträge

Rüdiger Schmidt: Sofort konkrete Anträge

<p>Rüdiger Schmidt (SPD) erhofft sich konkrete Ergebnisse vom Runden Tisch. Schwidder</p>

Scharnhorst Kurzfristig heißt das Schlagwort, das die Scharnhorster Ortspolitiker derzeit besonders oft gebrauchen. Es geht um die Jugendprobleme an der Droote - und Vorschläge, sie so schnell wie möglich zu lösen. Nun ruft die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) zu einem Runden Tisch am 20. November zusammen. Kurzfristig. Hilke Schwidder sprach mit dem Fraktionsvorsitzenden Rüdiger Schmidt.

Herr Schmidt, Sie wenden sich gegen langes Reden. Sie wollen handeln. Wie?

Schmidt: Wir haben Leute angesprochen, die wir für sehr kompetent halten. Wenn wir im Gespräch zu einem Ergebnis kommen, möglichst noch am ersten Abend, formulieren wir konkrete, politische Anträge. Je nachdem auf BV- oder Ratsebene.

Haben Sie ein Beispiel parat?

Schmidt: Prima wäre, wenn dem Ausschuss für Bürgerdienste Ende November schon ein Vorschlag vorläge. Das Ordnungsamt müsste sich in Sachen zweiter Streifenwagen an den Polizeipräsidenten wenden. Das läuft eben nur über den Rat.

... und wie sehen Ihre Forderrungen an die BV aus?

Schmidt: Ohne Geld geht gar nichts. Wir wollen 40 000 bis 50 000 Euro aus Mitteln der BV zur Verfügung stellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die CDU etwas dagegen hat. Die nächste Sitzung wird's zeigen.

Welche Vorschläge bringen Sie zum Runden Tisch mit?

Schmidt: Ich meine, wir sollten einen Platz schaffen, wo sich die Jugendlichen gern treffen. Den gestalten sie dann am besten selbst, das erhöht die Identifikation. In Husen funktioniert das zurzeit doch auch wunderbar.

Was heißt kurzfristig in diesem Fall?

Schmidt: Ein Jahr, eineinhalb Jahre.

Einfach wird's aber nicht sein, die jungen Leute zu begeistern.

Schmidt: Stimmt. Und wir können nicht erwarten, alle zu erreichen. Das wird eine Aufgabe des Jugendamtes. Wenn aber ersteinmal ein soziales Gefüge entsteht, ein Treffpunkt, den auch andere Jugendliche nutzen, dann kann auch die soziale Kontrolle viel Positives bewirken.

Ihr Wunsch für die Scharnhorster Bürger?

Schmidt: Sie brauchen wieder das subjektive Gefühl: Ich bin sicher, mit passiert nichts auf dem Weg von der Bahn bis nach Hause. Dafür müssen wir sorgen.

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