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SC Dorstfeld fürchtet nach Unwetter um seine Existenz

DORSTFELD Auch fast eine Woche nach dem verheerenden Unwetter, reißen die Schreckensmeldungen nicht ab. Jetzt meldet der Fußballverein SC Dorstfeld 09, dass die Überschwemmung für ihn existenzbedrohende Folge hat.

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Kein Sport mehr möglich: André Schütte besichtigt den verwüsteten Sportplatz seines Vereins.

"Zwölf Monate keine Heimspiele? Das überlebt unser Verein finanziell nicht!" André Schütte ist verzweifelt, der Vorsitzende fürchtet um den Bestand des SC Dorstfeld 09.  Die Bezirkssportanlage Bummelberg ist während des Unwetters weitgehend zerstört worden. Das Vereinsheim hat nichts abbekommen, aber der Sport-Platz ist bedeckt durch eine geschlossene Lehmschicht. Der SC Dorstfeld steht daher vor einer bizarren Situation. Den Platz zu reparieren, wäre nur eine Frage weniger Wochen. Noch ein Jahr bis zum Neubau Doch laut Plan sollte die Bezirkssportanlage 2009 komplett erneuert werden und einen Kunstrasen bekommen. Daher, so entschieden die Sport- und Freizeitbetriebe am Mittwoch bei einer Ortsbegehung, lohne sich eine Reparatur nicht. Der Platz wurde bis zum Neubau gesperrt. "Wir hoffen, dass der ja schon beschlossene Neubau jetzt vorgezogen wird", nennt André Schütte die letzte Hoffnung, seinen Verein zu retten.

Inzwischen freut sich André Schütte über die Hilfsbereitschaft der Nachbarverein. Die 16 SC-Mannschaften können auf den Plätzen von Hellweg Lütgendortmund und des Spielvereins 26 trainieren.SPD Lütgendortmund spendet für Betroffene Der SPD-Stadtbezirk Lütgendortmund / Marten trägt diewiel dazu bei, dass die Spendenbereitschaft für die Opfer des Unwetters nicht nachlässt. Lütgendortmunder Sozialdemokraten aus den Ortsvereinen und dem Stadtbezirk sammelten 550 Euro und überwiesen den Betrag auf das zentrale Spendenkonto, das durch Wohlfahrtsverbände und die Stadt eingerichtet wurde. Die SPD versprach, den Prozess, der nötig ist, um Maßnahmen einzuleiten, die eine Wiederholung der Katastrophe in diesem Ausmaß nicht erlauben, sachlich und mit Nachdruck zu begleiten. Gefordert seien in erster Linie die Emschergenossenschaft und die Stadt Dortmund, erklärt der stellvertretende Stadtbezirksvorsitzende Uwe Antz. Der Dank gelte den vielen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Helfern. „Die vielfach gesehene Nachbarschaftshilfe, die Unterstützung von Familienmitgliedern, Bekannten und Freunden aus nicht betroffenen Stadtteilen waren für die Opfer ebenfalls eine große Hilfe und verdienen unser aller Respekt“, sagt Antz. Er fordert alle Bürger auf, die Betroffenen zu unterstützen.Bürgerversammlung am Montag in Marten mit Fachleuten Die erste Bürgerversammlung nach dem schweren Unwetter findet bereits am Montag (4.8.) statt. Die katholische Kirchengemeinde Heilige Familie Marten stellt den vom Hochwasser Geschädigten ab 19 Uhr ihren Gemeindesaal, Sadelhof 16, für eine Versammlung zur Verfügung, um sich über Problemlösungen anlässlich dieser Katastrophe auszutauschen und Rat von Fachleuten zu holen. Wie Pfarrer Michael Vogt, auch Moderator des Abends, mitteilt, haben verschiedene Fachleute und die Koordinatoren der Hilfswerke ihr Kommen zugesagt. Der Aspekt der Hilfe für die Geschädigten stehe besonders im Fokus.

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