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Von Bergleuten gegründet

SPD Ortsverein Schüren feiert 110-jähriges Bestehen

SCHÜREN Als die Schürener Sozialdemokraten im Jahr 1901 als Ortsverein das Licht der Welt erblickten, spielten die Zechen im Stadtbezirk eine nicht unerhebliche Rolle. Denn es waren Bergleute, die sich im Lokal Luthmann trafen und beschlossen das rote Parteibuch zu erwerben.

SPD Ortsverein Schüren feiert 110-jähriges Bestehen

Horst Kortwittenborg, Manuela Piechota und Andreas Bäslack mit der neuen Chronik.

Dank dieser arbeitsamen Menschen ist der Schürener Ortsverein einer der ältesten in Dortmund und ganz nach dem Motto: "110 Jahre und kein bisschen leise", gibt es am 5. Februar eine große Feier in der Gaststätte "Zur Taube", Ostkirchstraße. "Das liegt gerade noch so auf der Grenze nach Berghofen", so Ortsvereins-Mitglied Horst Kortwittenborg und schmunzelt. "Leider gibt es direkt in Schüren keine Räume mehr, in denen eine solche Feier stattfinden könnte."

Das war zu Gründerzeiten noch anderes. Überhaupt sah der alte Schürener Ortskern doch etwas anders aus als heute. Statt asphaltierten Straßen bestimmte der Lehmboden das Bild. Nur eines ist geblieben. Das alte Denkmal auf der Schürener Straße. Hier stellte der Ortsverein auch seine neue Chronik vor. Ein handliches Heftchen, das noch einmal die Schürener SPD-Geschichte aufzeigt. Neben der Historie und den zahlreichen Grußworten ist auch aus den letzten Jahren einiges darüber zu finden, für das sich die Sozialdemokraten im Stadtbezirk vehement eingesetzt haben.   Die Bebauung der Stadtkrone Ost, den Erhalt des Schürener Feldes als Grünfläche oder im letzten Jahr die Proteste gegen das Kinderbildungsgesetz (KiBiz). "Wir sind ein außergewöhnlicher Ortsverein mit außergewöhnlichen Aktionen", so Ortsvereinsvorsitzender Andreas Bäslack und erinnert an die KiBiz-Demo am Flughafen.

Und das honorieren scheinbar auch die Mitglieder. Rund 120 zählt der SPD-Ortsverein heute. "Im Alter von 17 bis über 90", so Vorsitzende Manuela Piechota. Ein starker Stamm, mit dem die Schürener SPD auch zuversichtlich in die Zukunft sieht. Dabei immer nah an der Gewerkschaften, "das hat Tradition", so Piechota und immer mit aktuellen Themen die die Schürener Bürger bewegen. Die können im Übrigen jeden ersten Dienstag im Monat in die Gaststätte "Pik Bube" zur Mitgliederversammlung kommen. "Auch wenn sie nicht der SPD angehören", so Piechota.

 

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