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SPD will Hafenwiese komplett erhalten

DORTMUND SPD-Chef Ernst Prüsse unterstützt die Kleingärtner an der Hafenwiese, denen der Verlust ihrer Gärten droht. Die geplante Erweiterung der Stahlfirma Interfer könnte zum Wegfall von mehr als 50 Kleingärten führen.

SPD will Hafenwiese komplett erhalten

Waltraud und Heinrich Schomberg dürfen sich freuen. Ihren Kleingarten in der Anlage Hafenwiese, den sie bereits seit 25 Jahren hegen und pflegen, können sie wohl behalten.

"Nachdem sich die SPD-Fraktion in der letzten Woche die Situation vor Ort genau angesehen hat, ist klar geworden, dass der Wegfall eines Viertels der Kleingartenanlage nicht zu verantworten ist," so Ernst Prüsse. "Die Kleingartenanlage Hafenwiese hat eine hohe Bedeutung für die soziale Infrastruktur in der Nordstadt, und sie ist aus stadtklimatischen Gründen eine wichtige Grünanlage. Ein Wegfall zahlreicher Gärten würde diese Funktionen in Frage stellen."

Prüsse will allerdings den Expansionswünschen der Firma Interfer an anderer Stelle nachkommen: "Wir haben im Hafengebiet sicherlich Flächen zur Verfügung, auf denen Interfer seine Neubaupläne verwirklichen kann. Ich habe den Hafendirektor gebeten, der Firma entsprechende Vorschläge zu unterbreiten."

Kritik übt Prüsse an der Informationspolitik von Interfer: "Leider hat die Firma es bisher versäumt, die Öffentlichkeit über die konkreten Planungen zu informieren und den zahlreichen Gerüchten um die Erweiterung entgegen zu treten."

So sei nach wie vor nicht klar, wie viele Arbeitsplätze durch die Erweiterung geschaffen werden, und ob es sich wirklich um neue Arbeitsplätze oder nur um Stellen-Verlagerungen aus Aplerbeck handele.

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