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Sag ihm, ich sei schlank und sportlich

DORTMUND Der Kripo-Beamte Ingo Meyer konnte den Unfallhergang einfach nicht nachvollziehen. „Auch nach einem Gespräch mit einem Kollegen, der mit im Wagen saß, blieben Fragen offen“, sagt der 57-Jährige. Deshalb stellte er den Sturz mit einem baugleichen Ford Transit der Polizei nach.

Und fand noch immer keine Antworten. „Ich konnte mich immer irgendwo festhalten. Und wenn ich rücklings aus der Tür gestolpert wäre, hätte ich mich mit den Armen abgestützt – doch die wiesen bei meinem Sohn keinerlei Verletzungen auf“, so Meyer. Der Vater, der im Prozess als Nebenkläger auftritt, betont, er wolle niemanden verdächtigen: „Aber die Fakten sollen auf den Tisch kommen.“

Das wünscht sich auch Michaela Brekau. „Aber ich mache mir keine Illusionen, dass der Prozess ans Licht bringt, was wirklich im Wagen geschah“, sagt die junge Witwe. So viele Fragen hätte sie noch, auf die es keine Antworten gibt. Warum ihr Mann unbedingt vor dem G8-Einsatz noch sein Testament machen wollte. Warum er ausgerechnet am letzten Abend zuhause noch alle Unterlagen sortierte. Warum er am Morgen diesen Zettel für sie zurückließ: „Für den Fall, dass der Spross nach mir fragt, sag ihm, ich sei schlank und sportlich.“

Nur eines kann „Benny“ irgendwann von seinem Vater hören – dass er nicht zuhause ist. „Die Ansage auf dem Anrufbeantworter konnte ich einfach nicht löschen. Die Stimme musste ich aufbewahren.“

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